Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weniger ist häufig mehr: Sinkende IT-Budgets fördern selektives Outsourcing

28.11.2003


IT-Manager im öffentlichen Sektor müssen nach der Europa-Studie des Beratungshauses Synstar mit weniger Finanzmittel mehr erreichen. Dieser Auffassung sind 72 Prozent der IT-Manager, die angeben, dass ihre Budgets in den kommenden zwölf Monaten gleich bleiben oder weiter gekürzt werden. Die Ergebnisse basieren auf den Aussagen von 700 europäischen IT-Führungskräften.



Obwohl die Ausgaben für Informationstechnik stagnieren, steigen die Ansprüche. 52 Prozent der IT-Manager fühlen sich unter Druck, den über die IT zu erzielenden Geschäftsnutzen zu erhöhen, während 24 Prozent zur Aufgabe gesetzt wurde, die Geschäftskosten zu senken. Mit geringeren Ausgaben mehr Leistungen zu erbringen, hält jeder zweite Befragte nur mit selektivem Outsourcing (Managed Services) für möglich. 43 Prozent der IT-Manager geben zu Protokoll, dass selektives Outsourcing die Möglichkeit bietet, das Preis-Leistungsverhältnis ihrer Investitionen zu messen und die nötige Servicequalität zu garantieren. „IT-Manager im öffentlichen Sektor haben sich an die ständigen Budgetkürzungen im vergangenen Jahr gewöhnt. Angesichts der weiterhin angespannten Wirtschaftslage, ist es nicht überraschend, dass man sich auch im nächsten Jahr darauf konzentriert, mit weniger mehr erreichen zu müssen", so der Synstar-Direktor Klaus Heihoff.



Nach den Erfahrungen des Stuttgarter IT-Unternehmens NextiraOne sind es neben dem öffentlichen Sektor auch Finanzdienstleister und Handel, die stark auf selektives Outsourcing setzen. „Ausgelagerte Dienste für Telekommunikation und Informationstechnik sind dann erfolgreich, wenn neben der Kostenersparnis auch eine Optimierung der Geschäftsprozesse und damit die Stärkung des Geschäftserfolgs angestrebt wird“, sagt Axel Schnell, Service Direktor bei NextiraOne. Deshalb habe man das Leistungsspektrum für Managed Services sehr modular aufgebaut: Unterstützende Funktionen wie etwa Consulting, Monitoring und Reporting, Dienste für den Support des laufenden Betriebs wie Helpdesk, Backup, Replacement und controllingorientierte Dienste wie Acounting & Billing, Carrier Management und generelles Kostenmanagement. Gerade Kunden mit einer Vielzahl von Standorten würden sehr stark vom selektiven Outsourcing profitieren.

„Managed Services-Verträge versetzen unsere Kunden in die Lage, ihre strategischen Geschäftspläne unbelastet vom technischen Anlagenbestand und vom im Unternehmen vorhandenen Know-how zu machen. Wenn der Kunde von Anwendungen auf einer bestimmten technischen Plattform zu Anwendungen wechselt, die eine ganz andere Technik benötigen, liegt es an uns als Anbieter, Service und Support dafür bereitzustellen“, so Schnell. Der Kunde erreiche eine deutlich höhere Flexibilität, bei voller Kontrolle und Entscheidungsfreiheit darüber, was er auch weiterhin mit eigenen Ressourcen ausführen will. Die Service Factory von NextiraOne in Berlin stelle dabei das Herz des modularen Service- und Supportmodells dar. „Aktuelle große Projekte im Umfeld der Finanzdienstleister zeigen, dass diese Strategie aufgeht: Nicht globales Business Process Outsourcing, sondern smarte, selektive Managed Services sind das erfolgreiche und damit auch vom Markt nachgefragte Modell“, betont Schnell. Der Kunde erreiche ein hohes Maß an Flexibilität ohne mit hohen Investitionen für Infrastruktur- und Mitarbeiteranpassung belastet zu werden - besonders in der momentanen Phase des internationalen Wachstums und zunehmender Mobilitätsanforderungen durch Mitarbeiter und Kunden.

| www.ne-na.de
Weitere Informationen:
http://www.ne-na.de
http://www.synstar.com
http://www.nextiraone.de

Weitere Berichte zu: Informationstechnik Outsourcing

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index startet gut ins neue Jahr
22.02.2018 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Indikator: Keine Rezessionsgefahr, keine Anzeichen für konjunkturelle Überhitzung
19.02.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Geheimtinte: Von antiken Rezepturen bis zu High-Tech-Varianten

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neuer Sensor zur Messung der Luftströmung in Kühllagern von Obst und Gemüse

22.02.2018 | Energie und Elektrotechnik

Neues Prinzip der Proteinbindung entdeckt

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics