Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EU-Projekt verbessert technischen Transfer zwischen KMU

29.10.2003


Angesichts dessen, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) 99,8 Prozent aller Unternehmen in der EU ausmachen und zwei Drittel aller Arbeitsplätze stellen, ist es kein Wunder, dass Regionalpolitiker wie auch Wirtschaftsvertreter sich für das Überleben und das Wachstum dieser Unternehmen einsetzen.



Im Bestreben, die Entwicklung der KMU, insbesondere was die Übernahme des elektronischen Geschäftsverkehrs betrifft, zu beschleunigen, hat ein vor kurzem abgeschlossenes EU-Projekt ein Netz aus regionalen Technologiezentren gegründet, das die Verbesserung und Ankurbelung des Austauschs von Wissen und bewährten Praktiken zwischen KMU des verarbeitenden und des technischen Gewerbes auf nationaler und EU-Ebene zum Ziel hat.



e-POWER wurde im Rahmen der Go-Digital-Initiative mit 642.000 Euro aus dem Programm IST (Technologien der Informationsgesellschaft) des Fünften Rahmenprogramms (RP5) unterstützt. Rechnet man die Tätigkeiten aller Partner im VK, Portugal, Frankreich, Spanien und der Schweiz zusammen, hat das Netz seit seiner Gründung rund 70 regionale Technologiezentren in Bereichen wie Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Konstruktionstechnik und Produktmodellierung, Fertigungsmanagement und Integration der Lieferkette gegründet.

"Wir sind uns der langfristigen Bedeutung der KMU für die regionale Wirtschaft in ganz Europa bewusst", sagte Colin Piddington, der Koordinator des e-POWER-Projekts. "Obwohl sie mitunter über gute Unternehmensnetze verfügen, haben wir zudem erkannt, dass gegebenenfalls der Bedarf besteht, Chancen zu nutzen, die sich europaweit bieten."

Statt unmittelbare Kontakte zu den KMU zu suchen, wollte das Netz Verbindungen zwischen regionalen Zentren herstellen, um eine größere Verbreitung der Daten zu gewährleisten und die Isolierung einzelner Zentren auszuschließen. Zu diesem Zweck arbeiteten die Partner eng mit regionalen Technologiezentren zusammen, die bereits über funktionierende Verbindungen mit Zielunternehmen, aber nicht unbedingt mit anderen Zentren verfügten. "Wir bezeichnen dies als ’Multiplikatoreffekt’, denn auf diese Weise lässt sich das Endergebnis vervielfachen. Wenn wir KMU unmittelbar mit Informationen versorgen und beraten müssten, würden wir wahrscheinlich nur eine geringe Verbreitung erreichen", sagte Piddington.

Neben der Verbesserung des Technik- und Innovationstransfers zwischen KMU leitete das Projekt eine umfassende Bewertung des elektronischen Geschäftsverkehrs und der "E-Arbeit" in den vom Netz berücksichtigten Sektoren ein. Zudem hat es einen Benchmarking-Prozess, mit dem regionale Technologiezentren feststellen können, wieweit KMU diese Konzepte übernommen haben, sowie mehrere Diagnose-Instrumente entwickelt, anhand derer KMU ihre eigenen Strategien im elektronischen Geschäftsverkehr bewerten können.

| cn
Weitere Informationen:
http://www.e-power.info/e-power/home/home.asp

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index sinkt nach März-Hoch
23.05.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt niedrig
19.05.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie