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TEC-Analyse: Mittelstand erfolgreicher als Konzerne

26.08.2003


Die mittelständische Wirtschaft behauptet sich zumindest im Weltmaßstab deutlich erfolgreicher als die Großkonzerne. Dies geht aus einer globalen Langfristanalyse hervor, die The Executive Committe (TEC) vorgelegt hat. TEC ist mit 8.500 Mitgliedern die weltweit führende Vereinigung von Spitzenmanagern aus dem Mittelstand.

Laut TEC-Studie weisen die 500 größten Unternehmen, die im The Executive Committee engagiert sind, über die letzten fünf Jahre hinweg eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Umsatzes von 10,7 Prozent auf. Die 500 Konzerne im Index von Standard & Poors (S&P 500) bringen es im gleichen Zeitraum lediglich auf 5,7 Prozent Zuwachs, die laut Fortune-Liste größten Unternehmen der Welt (Fortune 500) schaffen sogar nur 4,7 Prozent Umsatzplus. Auch die Umsatzkurve aller im The Executive Committee organisierten Mittelständler stieg über die fünf Jahre hinweg mit 6,7 Prozent Zuwachsrate steiler an als die der Konzerne.

Betrachtet man nur die letzten drei krisengeschüttelten Jahre, steht der Mittelstand laut TEC sogar noch besser dar. So kletterte der Umsatz der TEC Top 500 in den letzten drei Jahren um durchschnittlich 11,6 Prozent gegenüber 3,5 Prozent der S&P 500 und 3,2 Prozent bei den Fortune 500. Gemäß TEC-Untersuchung lässt die mittelständische Wirtschaft damit den Dow Jones Industrial Average mit 4,4 Prozent in den drei Jahren weit hinter sich, während die Konzernwelt den wirtschaftlichen Durchschnittsindex nicht einmal erreicht.

"Die TEC-Langfriststudie über den Erfolg der mittelständischen Wirtschaft verdeutlicht eindrucksvoll die hohe Bedeutung des Mittelstands", erklärt Prof. Dr. Klaus Evard, Vorstand der deutschen TEC-Organisation mit Sitz in Wiesbaden. Prof. Evard, der schon vor rund 30 Jahren mit der Gründung der ersten privaten Hochschule in Deutschland (European Business School) für Furore gesorgt hatte, fügt hinzu: "In Deutschland ist der Mittelstand noch viel wichtiger als im Weltmaßstab. Hierzulande entfallen rund 80 Prozent der Ausbildungsplätze, 70 Prozent der Arbeitsplätze, 60 Prozent der Wertschöpfung und 50 Prozent der steuerpflichtigen Umsätze auf mittelständische Unternehmen. Es wäre zu wünschen, dass die Politik dieses Kräfteverhältnis endlich zur Kenntnis nimmt und bei der Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch berücksichtigt." Prof. Evard fordert daher eine Verträglichkeitsanalyse für jedes neue Gesetz, um die Auswirkungen auf die mittelständische Wirtschaft bezüglich Arbeitsplätzen und Wertschöpfungspotenzial zu erarbeiten. "Wenn jedem Abgeordneten klar wäre, wie viele Arbeitsplätze er mit der Verabschiedung dieser oder jener Gesetzesvorlage vernichtete, würde er seine Zustimmung dazu nicht geben", ist sich Prof. Evard sicher. Er verweist darauf, dass auf internationaler Ebene derartige Verträglichkeitsstudien längst Usus seien.

Pressekontakt: TEC (The Executive Committee) ist die weltweit führende Organisation mittelständischer Führungskräfte. Die 8.500 Mitglieder tragen die Verantwortung für 1 Million Beschäftigte und über 280 Mrd Dollar Jahresumsatz. TEC nimmt ausschließlich Vorstände, Geschäftsführer und Inhaber mittelständischer Firmen auf, die die unternehmerische Führung verantwortlich wahrnehmen.



Weitere Informationen: TEC International Germany GmbH, Friedrichstr.

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6, 65185 Wiesbaden, Tel.: 0611/99923-33, Fax: 0611/99923-99,E-Mail:
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