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Smart Trading für Privatanleger an der Frankfurter Wertpapierbörse

11.08.2003

Hohe Standards für Zertifikate- und Optionsscheinhandel/ Produkte von 14 Emittenten/ Mindestquotierungsvolumina festgelegt

Privatanleger können ab Ende September am Frankfurter Parkett unter dem Namen "Deutsche Börse Smart Trading" Zertifikate und Optionsscheine mit besonders hohen Standards von 14 Emittenten handeln: ABN Amro Bank AG, Bankgesellschaft Berlin AG, Citibank AG, Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, Dresdner Bank AG, DZ Bank, Goldman Sachs, HSBC Trinkaus & Burkhardt, HypoVereinsbank, Lang & Schwarz, Sal. Oppenheim, UBS Warburg AG und WestLB. Diese besonderen Standards legen unter anderem die Mindestquotierungsvolumina fest und verbessern die Transparenz, Fairness und Sicherheit im Handel mit diesen Werten.

Zukünftig unterteilt die Deutsche Börse Zertifikate und Optionsscheine in Anlageprodukte (z.B. Index-Zertifikate und Discount-Zertifikate) und Hebelprodukte (Optionsscheine und sogenannte Knock Outs), um so den Investoren die risikobezogene Anlageentscheidung zu erleichtern. Die Emittenten von Zertifikaten und Optionsscheinen verpflichten sich zum permanenten Quotieren. Hier schreibt die Deutsche Börse einheitliche Mindestquotierungsvolumina von 10.000 Euro für Anlageprodukte und 3.000 Euro für Hebelprodukte vor. Damit stehen Anlegern jederzeit handelbare Preise und Volumina zur Verfügung und die Ausführungsgeschwindigkeit steigt. Zudem wird die Pre- und Post-Trade-Transparenz durch umfassende Handelsinformationen erhöht: Jeder Anleger kann kostenlos aktuelle Quotes der Emittenten in Echtzeit sowie historische Quotes auf der Internetseite der Deutschen Börse einsehen.

"Deutsche Börse Smart Trading steht für das verbesserte Privatanlegerangebot der Deutschen Börse, dessen erster Baustein der Zertifikate- und Optionsscheinhandel ist. Privatanleger profitieren durch die Neuerungen von der sofortigen, transparenten und neutralen Orderausführung", sagte Rainer Riess, Head of Stock Market Business Development bei der Deutschen Börse. Volker Greve, Executive Director RMP Investment Products bei der UBS Investment Bank AG, erläuterte: "Deutsche Börse Smart Trading bringt sinnvolle Tradingstandards wie preisstabile Mindeststückzahlen. Weitere Vorteile sind der gemeinsam koordinierte Marketingauftritt sowie der professionell gestaltete Internetauftritt der Deutschen Börse." Frank Langer, European Head of Warrants Trading der Deutschen Bank, ergänzte: "Frankfurt ist ein wichtiger Marktplatz. Mit den verbesserten Standards in Bezug auf Preistransparenz und Ausführungssicherheit rechnen wir damit, dass viele Anleger Deutsche Börse Smart Trading nutzen werden."

Seit dem 01. Juli gelten - wie bereits berichtet - für den Zertifikate- und Optionsscheinhandel am Parkett der FWB neue Mindeststandards. So schreibt eine Mistrade-Regelung das Stornieren von Geschäften fest, die zu nicht marktgerechten Preisen zustande kommen. Außerdem verpflichten sich alle Skontroführer ein so genanntes Limit-Kontroll-System einzusetzen, das ausführbare Orders anzeigt. Zudem legt eine Preisfeststellungsregel fest, dass Skontroführer Orders nur zu Kursen ausführen werden, die mindestens den Quotes der Emittenten entsprechen.

| Deutsche Boerse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

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