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Kosten für Logistik in der Telekommunikationsbranche zu hoch

08.08.2003


Studie sieht Einsparpotenziale von bis zu 20 Prozent



Booz Allen Hamilton und arvato logistics services (arvato AG) haben die Kosten für Logistik in der Telekommunikationsbranche untersucht. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Telcos 10 bis 20 Prozent ihrer derzeitigen Logistikkosten einsparen könnten, de facto liegt die Kostensenkung derzeit aber bei nur fünf Prozent.



"Bemerkenswert ist, dass die meisten Unternehmen beim Thema Logistik nur ihre Transportkosten betrachten. Analysiert man aber alle Logistikleistungen, dann erkennt man schnell eine Reihe von Möglichkeiten, Kosten weiter zu senken", so Jens Schädler, Partner bei Booz Allen Hamilton.

Die Studie auf Basis von 20 Tiefen-Interviews mit Netzbetreibern, Equipment-Herstellern und Logistikanbietern zeigt: Transportleistungen sind bereits nahezu vollständig ausgelagert. Dagegen werden Mehrwertdienste wie etwa Reparaturen, Lettershopservices, Finanzdienstleistungen oder Lagerhaltung häufig vernachlässigt und primär intern gelöst. Festnetzbetreiber vergeben nur 26 bis 27 Prozent Dienstleistungen dieser Art extern, Telekommunikationsausrüster 45 bis 49 Prozent. Einzig Mobilfunknetzbetreiber kaufen bereits zwei Drittel dieser Leistungen extern ein.

Um Einsparmöglichkeiten von 10 bis 20 Prozent zu realisieren, sei eine wirkungsvollere Zusammenarbeit zwischen Logistikdienstleistern und Telekommunikationsunternehmen erforderlich. Gerade mit der Einbindung vorgelagerter Lieferanten und wichtiger Vertriebskanäle ließen sich Verbesserungen erzielen. Bislang stellen jedoch inkompatible IT-Systeme ein wesentliches Hindernis für die Optimierung der Wertschöpfungskette dar. Nur wenige Dienstleister verfügen schon heute über die erforderlichen Kompetenzen in IT und Supply Chain Management.

Hubert Thurnhofer | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.boozallen.de
http://www.arvato.com

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