Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Commerzbank-Börsenbericht: Nachlassende Dynamik bei Aktien

18.07.2003


Nach einem freundlichen Wochenstart prägten zuletzt Gewinnmitnahmen das Bild an den internationalen Aktienmärkten. Stimulierend wirkten die jüngsten Äußerungen des amerikanischen Notenbankpräsidenten, der trotz weiter vorhandener Risiken die Chance auf ein kräftiges Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr sieht. Die Halbjahreszahlen des weltgrößten Chipherstellers Intel nährten die Hoffnung auf eine anhaltende Belebung der Technologiebranchen. Einen Dämpfer erhielt diese aber sogleich durch die Quartalszahlen von Nokia und SAP, die an der Börse mit kräftigen Kursabschlägen quittiert wurden.

Generell ist zu beobachten, dass sich die Dynamik an den Aktienmärkten nach den starken Kursgewinnen der letzten Wochen deutlich verlangsamt hat. Die weitere Entwicklung wird entscheidend vom Konjunkturtrend und den Unternehmensergebnissen bestimmt werden. Charttechnisch bewegt sich der Deutsche Aktienindex zur Zeit in einem Seitwärtskanal, der sich für Neuanlagen nutzen lässt. Die Commerzbank empfiehlt hierfür die Papiere von Deutsche Telekom und Novartis.

An den internationalen Rentenmärkten hat die Rede von Alan Greenspan für einen erneuten scharfen Zinsanstieg gesorgt. Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen liegen inzwischen sowohl in den USA als auch in Europa wieder über 4% und damit gegenüber dem historischen Tief vor erst rund einem Monat um einen bzw. einen halben Prozentpunkt höher. Die Zinswende an den Kapitalmärkten hat also bereits stattgefunden. Da aber wegen der noch unsicheren Konjunkturperspektiven die geldpolitische Wende nicht vor Mitte des kommenden Jahres zu erwarten ist, werden sich die Renditen am Kapitalmarkt etwa auf dem jetzigen Niveau einpendeln. Erst 2004, wenn die Wirtschaft richtig Tritt gefasst hat und steigende Zinsen in den Vereinigten Staaten belasten, werden auch in Europa die Renditen weiter anziehen. Um hiervon nicht überrascht zu werden, sollten Privatanleger den 2- bis 4-jährigen Laufzeitenbereich bevorzugen und nur kleinere Positionen mit späteren Fälligkeiten beimischen.

Diese Ausarbeitung richtet sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Sie dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine individuelle Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Diese Ausarbeitung ersetzt nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers im Zeitpunkt der Erstellung der Ausarbeitung.



Rückfragen bitte an:

... mehr zu:
»Dynamik »Kapitalmarkt »Rendite


Commerzbank AG
Zentrales Geschäftsfeld Private Kunden

Telefon:069/136-46553
Fax: 069/136-50993
Email: pressestelle@commerzbank.com

| ots

Weitere Berichte zu: Dynamik Kapitalmarkt Rendite

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht RWI erhöht Konjunkturprognose für 2017 leicht auf 1,3 Prozent
15.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise