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Aktienmärkte im Bann des Irak-Krieges

28.03.2003


Die deutliche Kurserholung der Vorwoche an den internationalen Aktienbörsen ist inzwischen einer Ernüchterung gewichen. Nachdem nun sogar US-Militärexperten von einer längeren militärischen Auseinandersetzung ausgehen, muss mit entsprechend kontraktiven Effekten für Konjunktur und Gewinne der Unternehmen gerechnet werden. Der Ifo-Geschäftsklima-Index für Deutschland, das Geschäftsklima in Frankreich und das Verbrauchervertrauen in den USA sind wieder rückläufig und zeigen die hohe Verunsicherung bei Unternehmen und Verbrauchern.

In einem solchen nervösen Umfeld werden die Börsen selbst auf unbedeutende Nachrichten aus dem Kriegsgebiet sensibel reagieren mit der Folge hoher Volatilität der Kurse. Dabei zeigt sich immer wieder, dass nach einem kräftigen Kursrückgang sofort neue Kaufneigung aufkommt und die sich bietenden Trading-Chancen genutzt werden. Die Commerzbank hält zahlreiche Aktien, insbesondere europäische, für deutlich unterbewertet. Nach dem Kriegsende dürften sie ihren Bewertungsrückstand rasch aufholen. Auf ermäßigtem Kursniveau bieten sich insbesondere Käufe in DaimlerChrysler, Siemens oder Schering an.

Von der neu aufgekommenen Unsicherheit über der Dauer des Irak- Krieges profitieren die Rentenmärkte. Viele Anleger warten offenbar die weitere Entwicklung im Krisengebiet ab und gehen mit Geldmarkt- oder Rentenmarktpapieren auf Nummer sicher. Keine erkennbaren Auswirkungen hatte die Bekanntgabe der neuesten Konjunkturdaten. Dennoch bleibt an den Finanzmärkten die Vorstellung einer schnellen wirtschaftlichen Erholung nach dem Ende des Krieges erhalten, die zu einem deutlicheren Renditenanstieg führen könnte. Um Kursrisiken zu vermeiden, empfiehlt die Commerzbank Privatanlegern weiterhin Anleihen mit kürzeren Laufzeiten von 2 bis 4 Jahren.

Diese Ausarbeitung richtet sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Sie dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine individuelle Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Diese Ausarbeitung ersetzt nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers im Zeitpunkt der Erstellung der Ausarbeitung.

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Der Commerzbank-Konzern, bzw. mit diesem verbundene Unternehmen, halten an der Gesellschaft oder den Gesellschaften deren Wertpapiere Gegenstand der Ausarbeitung sind, mindestens ein Prozent des Grundkapitals oder können eine entsprechende Beteiligung halten. Auch Organe, Führungskräfte sowie Mitarbeiter halten möglicherweise Anteile oder Positionen an Wertpapieren oder Finanzprodukten, die Gegenstand von Ansichten, Einschätzungen oder Bewertungen sind. Die Commerzbank hat zudem möglicherweise einem Konsortium angehört, das die Emission von Wertpapieren der Gesellschaft, die Gegenstand der Ausarbeitung sind, übernommen hat. Die Commerzbank kann ferner auch Bankleistungen oder Beratungsleistungen für den Emittenten von solchen Wertpapieren erbringen und betreut möglicherweise analysierte Wertpapiere auf Grund eines mit dem jeweiligen Emittenten geschlossenen Vertrages an der Börse oder am Markt. Organe der Commerzbank bzw. Mitarbeiter können zudem Aufsichtsratsfunktionen bei Emittenten wahrnehmen, deren Wertpapiere Gegenstand der Ausarbeitung sind.

"2003; Herausgeber: Commerzbank Aktiengesellschaft, Kaiserplatz, 60261 Frankfurt am Main. Diese Ausarbeitung oder Teile von ihr dürfen ohne Erlaubnis der Commerzbank weder reproduziert noch weitergegeben werden.

Pressestelle | Commerzbank Aktiengesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.commerzbank.de

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