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Wenn die Arbeit Spaß macht, hat der Betrieb Erfolg

14.02.2003


Keith Townsend von der australischen Griffith University untersucht, welche Team-Strukturen Unternehmen erfolgreich machen.

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Vor ineffektiven Arbeitsgruppen warnt ein Forscher von der australischen Griffith University. "Nicht alle Team-Strukturen haben dieselben Ergebnisse für die Beschäftigten", sagt Wissenschaftler Keith Townsend, der untersucht, durch welche Faktoren Teams effektiv werden.

Das Maß an Zufriedenheit, das Arbeitnehmer aus einer Gruppe beziehen, hat große Auswirkungen auf ihre Effektivität. "Team-Mitglieder mit einem hohen Maß an Autonomie sind produktiver und zufriedener als Angestellte mit wenig Autonomie", ergänzt Townsend. Die Zufriedenheit der Angestellten habe direkte Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. "Desillusionierte Arbeitnehmer lehnen sich häufig gegen ihre Machtlosigkeit auf, indem sie absichtlich zu wenig arbeiten, sich krank melden und andere Verhaltensweisen entwickeln, die ihr Machtgefühl wieder herstellen sollen". Gute Teamstrukturen führen dagegen zu weniger Krankmeldungen und mehr Produktivität.


Teil der Untersuchung sind Interviews mit über 200 Team-Mitgliedern von Unternehmen. Sie sollen klären, wie viel bestimmte Teamstrukturen den Angestellten und Managern nützen. Eines der überraschendsten Ergebnisse sind die Beliebtheit und der Erfolg von Belohnungen und Spielen am Arbeitsplatz. "Diese einfachen Ideen sind deshalb effektiv, weil sie Spaß und Anerkennung vermitteln", kommentiert Keith Townsend.

Hilka Leicht M.A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.gu.edu.au/er/news/releases.html
http://www.ieconline.net/Ger_OHE/OHE%20webpages/8_AQU%20Über%20unsere%20Universitäten%20Griffith%20University.htm

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