Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eurex bietet weltweit ersten Futureskontrakt auf EONIA Referenzzinssatz

13.01.2003


Absicherung von Zinsschwankungen im Tagesgeldbereich

Der internationale Terminmarkt Eurex wird am 27. Januar 2003 als erste Börse Futures auf den Referenzzinssatz für Tagesgeld EONIA (European Overnight Index Average) einführen. Dies teilte Eurex am 9. Januar 2003 mit. Der neue EONIA-Future bezieht sich auf den Monatsdurchschnitt des täglich berechneten Referenzzinssatzes für Tagesgeld im Interbankengeschäft, den die Europäischen Zentralbank auf Basis effektiver Geschäfte berechnet. Eurex komplettiert mit dem EONIA-Future seine Angebotspalette aus Einmonats- und Dreimonats-Euribor-Future am kurzen Ende der Zinsstrukturkurve.

Eurex CEO Rudolf Ferscha sagte:" Der EONIA Future ist ein sehr interessantes Produkt. Dies bestätigt sowohl das überdurchschnittliche Wachstum des Swap-Marktes, vor allem im kurzfristigen Bereich." Das neue Produkt richtet sich vor allem an Banken und institutionelle Investoren, die kurzfristige Zinsrisiken kosteneffizient absichern wollen. Abgesehen von sich ändernden Erwartungen in der Europäischen Geldpolitik, die den Tagesgeldsatz beeinflussen, sind es vor allem zwei Termine pro Monat an dem die Schwankungen im Tagesgeldbereich besonders hoch sind und entsprechenden Absicherungsbedarf generieren: die letzten Tage vor dem Mindestreservetermin (spätestens am 23. Kalendertag eines Monats müssen die Banken ihr vorgegebenes Mindestreservesoll erfüllen) und der Monatsultimo. Intensive Gespräche mit international führenden Häusern bestätigen das Marktinteresse an dem neuen Eurex-Produkt, so der Terminmarkt.

Die Laufzeiten des neuen Future sind ein bis zwölf Monate mit monatlichem Verfall, die kleinste Preisveränderung beträgt 0,005 Prozentpunkte. Die neuen Produkte werden zwischen 8:00 und 19:00 Uhr MEZ an Eurex gehandelt. Für die Basisliquidität im EONIA-Future werden Designated Market Maker sorgen, die verbindliche Geld-und Briefkurse stellen. Der EONIA hat sich seit seiner Einführung am 4. Januar 1999 als Benchmark etabliert und bildet die Basis für den Großteil der Aktivitäten im europäischen Geldmarktgeschäft der Banken. Außerdem fungiert der EONIA als Underlying für zahlreiche OTC Derivate. Der Swapmarkt basiert am kurzfristigen Ende der Zinskurve fast ausschließlich auf dem EONIA als Referenzsatz.



Gruppe Deutsche Boerse:

... mehr zu:
»EONIA »Referenzzinssatz

Telefonkontakt: 069-2101-1500
E-Mail: Media-Relations@deutsche-boerse.com.

Rudolf Ferscha | Gruppe Deutsche Boerse
Weitere Informationen:
http://www.media-relations.deutsche-boerse.com.

Weitere Berichte zu: EONIA Referenzzinssatz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index sinkt nach März-Hoch
23.05.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt niedrig
19.05.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften