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Hightech als Jobmotor

17.12.2002


Die Hightech-Industrie erweist sich in den vergangenen Jahren als Jobmotor



So ist in der EU die Zahl der Erwerbstätigen in den Hochtechnologie-Sektoren des Verarbeitenden Gewerbes und in den so genannten wissensintensiven Dienstleistungen schneller als in anderen Wirtschaftszweigen gewachsen. In der Hightech-Industrie sind, was die Beschäftigtenzahlen betrifft, deutsche Regionen führend. Österreich befindet sich mit seinen Zahlen knapp unter EU-Durchschnitt. Diese Zahlen gehen aus der jüngsten Arbeitskräfteerhebung hervor, die heute, Dienstag, von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, in Luxemburg präsentiert wurde.

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Die Hochtechnologie-Sektoren im Verarbeitenden Gewerbe beschäftigten in Deutschland im vergangenen Jahr 11,2 Prozent aller Erwerbstätigen, gefolgt von Luxemburg mit 7,9 Prozent. Der EU-Durchschnitt liegt bei 7,6 Prozent, Österreich liegt mit 6,5 Prozent dahinter. Schlusslicht ist Luxemburg mit einem Anteil von 1,2 Prozent. Auch nach Regionen gerechnet hat Deutschland die Nase vorne: So sind beim Anteil der Erwerbstätigen in Industriezweigen mit hohem und mittlerem Technologieniveau unter den zehn führenden Regionen nicht weniger als neun deutsche Gebiete vertreten. An erster Stelle steht Stuttgart mit 21 Prozent Erwerbstätigen in diesem Sektor, gefolgt von Tübingen (18,1 Prozent), Braunschweig (17,8 Prozent), Karlsruhe (16,9 Prozent) und Franche-Comte in Frankreich (16,6 Prozent). In Österreich liegt das Bundesland Oberösterreich mit neun Prozent an vorderster Front, "Lowtech-Schlusslicht" ist das Burgenland mit 4,6 Prozent. Bei den deutschen Regionen befindet sich Mecklenburg-Vorpommern mit einem Anteil von 3,7 Prozent am letzten Platz.

Ein etwas anderes Bild zeigt sich bei den wissensintensiven Dienstleistungen. Dieser Zweig sorgte im Jahr 2001 EU-weit für 32,9 Prozent aller Beschäftigten. Es führt Schweden (45,7 Prozent aller Beschäftigten arbeiten in wissensintensiven Dienstleistungen) vor Dänemark (42,7 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (40,3 Prozent). Deutschland und Österreich liegen dabei mit 31 bzw. 29,3 Prozent knapp unter EU-Durchschnitt. Nach Regionen gerechnet liegen mit Inner London (61,1 Prozent), Outer London (49,4 Prozent) und Surrey, East and West Sussex (45,6 Prozent) drei britische Gebiete vorne. In Deutschland liegt Berlin mit 43,1 Prozent an der Spitze. Schlusslicht ist – trotz Laptop und Lederhose – Niederbayern mit 23,8 Prozent. In Österreich führt Wien mit 41,5 Prozent. Negativer Spitzenreiter ist auch hier das Bundesland Burgenland mit 25 Prozent.

Georg Panovsky | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://europa.eu.int/comm/press_room/index_de.htm

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