Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit "Congress Online" die Professionalität im Milliarden-Markt "Kongressorganisation" steigern

30.08.2000


Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie

will mit ihrer Tagungs-Website Teilnehmer, Referenten, Aussteller

und Hoteliers individuell ansprechen

 

Das Internet-Tool "Congress Online" von GMD-IPSI und GLOBIT steigert die Professionalität im Milliarden-Markt "Kongressorganisation". Mit einer selbsterklärenden Benutzeroberfläche kann selbst der Laie online auf

Abstracts von Vorträgen zugreifen oder sich ein individuelles Tagungsprofil erstellen lassen. Künftig sollen Wissenschaftler in virtuellen Chatrooms diskutieren können und Vorträge als digitale Multimedia-Dokumente zur Verfügung stehen.

Wie organisiert man einen mehrtägigen Kongress mit Tausenden von Teilnehmern, vielen hundert Vorträgen und Infoständen? Wie finden die Teilnehmer die für sie interessante Veranstaltung? Welches Hotel entspricht ihrem Geldbeutel?

Wenn der 42. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) vom 24. bis 28. September 2000 seine Pforten in Jena öffnet, werden die 2500 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine bisher einzigartige Möglichkeit vorfinden: Wie bisher schon erhalten sie ihren gedruckten Katalog, während die Organisation über "Congress Online" abläuft - einem internet-basierten Werkzeug des Darmstädter Instituts für Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI) des GMD Forschungszentrums und seines spin-offs, der GLOBIT - Globale Informationstechnik GmbH. "Mit einer selbsterklärenden Benutzerführung können sich auch Computerlaien schnell und einfach unter www.dgps-jena2000.de die für sie relevanten Informationen beschaffen", ist sich IPSI-Bereichsleiter und GLOBIT-Geschäftsführer Dr. Matthias Hemmje sicher und belegt seine Meinung: "Beispielsweise haben die Teilnehmer über eine Volltext-Suchmaschine Zugriff auf die Abstracts sämtlicher 1900 Papers, die jeweils aktuellen Veranstaltungen, Referenten und die Veranstaltungsorte. So kann der Teilnehmer mit Hilfe einzelner Themen sein individuelles Profil entwickeln und das System erstellt ihm einen Vorschlag für sein individuelles Tagungsprogramm. Durch diese Art elektronischer Kommunikation und der daraus resultierenden besseren Vorbereitung der Veranstaltungsteilnehmer ergibt sich ein weit höherer Nutzen als aus Veranstaltungen, die ’nur’ mit konventionellen Werkzeugen unterstützt werden."

Pro Jahr setzt die Kongressbranche 43 Milliarden Mark in Deutschland um - ein Vielfaches mehr als beispielsweise die Deutsche Messewirtschaft mit vier Milliarden. Damit liegt die Bundesrepublik auf Platz vier im internationalen Ranking nach den USA, Frankreich und Großbritannien.

Mit selbst erklärenden Benutzungsoberflächen und einer technischen Mindestausrüstung der Kongressteilnehmer sind in Zukunft eine Vielzahl weiterer Anwendungen denkbar: So ist es beispielsweise möglich, den Tagungsteilnehmer mit seinem standortsensitiven PDA zu dem Raum zu führen, in dem seine nächste Veranstaltung stattfindet. Ein Wissenschaftler, der sich nur für einen einzige Veranstaltung interessiert, kann sich per Web-Cam diesen einen Vortrag anschauen und mit Cybercoins bezahlen.

Konkret entwickeln die Veranstaltungsspezialisten der CPO Hanser Service GmbH, deren Erfahrungen in "Congress Online" eingeflossen sind und das IPSI derzeit ein automatisches upload, mit dessen Hilfe sämtliche Vorträge immer zur rechten Zeit im rechten Raum automatisch gestartet werden. Der Referent hätte dazu nur seinen digitalisierten Vortrag an das System zu schicken. Ein weiteres Forschungsziel ist die automatische Digitalisierung und Archivierung des Vortrags sowie seiner anschließenden Synchronisation mit den Audio- und Videoaufnahmen der Präsentation. Zusammen mit der Aufzeichnung und Digitalisierung der darauf folgenden Diskussion entstünden Multimedia-Dokumente in Echtzeit, die sich in beliebiger Art und Weise weiterverwenden ließen. Durch virtuelle Diskussionen in Chatrooms können die Fachkollegen auch die persönlichen Kontakte untereinander verbessern und der Verband hat seinen Mitgliedern zusätzlichen Nutzen gestiftet.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dipl.-Betriebswirt (FH) Joachim Jakobs |

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index sinkt nach März-Hoch
23.05.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt niedrig
19.05.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten