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224 Prozent Umsatzsteigerung bei Solarstromproduzenten

22.10.2002


Trotz Einbruch im Markt Rettung aus der Talfahrt



Die S.A.G. Solarstrom AG hat das abgelaufene Geschäftsjahr (1.5.2001-30.04.2002) mit einem Umsatzplus von 224 Prozent abgeschlossen. Das Jahresergebnis des Unternehmens liegt allerdings bei einem Verlust von vier Mio. Euro, verursacht durch die Rückabwicklung der im vergangenen Jahr auf Grund eines Formfehlers stornierten Kapitalerhöhung. Die S.A.G. Solarstrom zählt in Deutschland, Österreich und Schweiz zu den größten Solarstromproduzenten, berichtet das Unternehmen.



Insgesamt investierte die S.A.G. im abgelaufenen Geschäftsjahr rund fünf Mio. Euro in den Ausbau des bestehenden solaren Kraftwerkparks. Mit rund vier Megawatt Leistung besitzt das Unternehmen in Deutschland, der Schweiz und in Österreich die jeweils größten solaren Kraftwerkparks. Aus diesen werden jährlich rund 1,9 Mio. Euro erwirtschaftet.

Das abgelaufene Geschäftsjahr war für das Unternehmen durch zentrale Ereignisse geprägt: Stornierte Kapitalerhöhung, wirtschaftliche Talfahrt in Deutschland und Einbruch des Solarmarktes. Das Unternehmen hat auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten nach eigenen Angaben rasch reagiert und strukturelle Maßnahmen ergriffen: Aus- und Aufbau der Geschäftsfelder Energie, Projektierung und Installation, Handel, wettergestützte Energieüberwachung und -prognose sowie Dienstleistungen. Ziel der Maßnahmen war es, neben langfristig gesicherten auch kurz- und mittelfristige Umsätze zu erzielen sowie den Anteil förderunabhängiger Umsätze zu erhöhen. Parallel zum Aufbau der S.A.G. -Gruppe wurden auch Maßnahmen zur sukzessiven Kostensenkung ergriffen.

Seit dem Frühjahr 2002 wurden Sparmaßnahmen wie eine Senkung der Personalkosten am Standort Freiburg um 24,5 Prozent (im Vergleich zum Vorjahr) ergriffen. Auch die Verwaltungskosten konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 43,3 Prozent gesenkt werden. Bis Ende 2003 werden die Strukturkosten um weitere 40 Prozent gesenkt. Neu verhandelte Lieferverträge, Preisoptimierungen und ein verbessertes Einkaufs- und Logistikmanagement sollen auch beim Materialeinsatz zu spürbaren Einsparungen führen. Neue Projekte wie der Solarstrompark Oberrhein tragen dazu bei, dass die S.A.G. Solarstrom AG entgegen dem Trend in der Solarbranche derzeit eine Ergebnissteigerung um rund 70 Prozent aufweist.

Wolfgang Weitlaner | pressetext.austria

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