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Neues Servicezentrum soll Frauen bei der Existenzgründung unterstützen

18.10.2002


Mehr Frauen als Unternehmensgründerinnen - BMBF schreibt Servicezentrum "Existenzgründung von Frauen" aus



Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will verstärkt Frauen bei der Gründung von eigenen Unternehmen unterstützen. Ein neues Servicezentrum "Existenzgründung von Frauen" soll Frauen bei der Umsetzung ihrer innovativen Ideen fördern, heißt es in einer vom BMBF am Freitag in Berlin, veröffentlichten Ausschreibung. Gefördert werden soll das beste Konzept, das die Verankerung des Gründerinnenzentrums in Wirtschaft, Politik und Netzwerken sowie eine Nachhaltigkeit des Vorhabens nach Auslaufen der Bundesförderung erwarten lässt.



Frauen bilden weltweit eine entscheidende Ressource für Neugründungen vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen mit überproportional hohen Wachstumsraten und der Schaffung von Arbeitsplätzen. Das neue Zentrum soll das vorhandene Gründungspotential von Frauen mobilisieren und Anstöße für mehr Unternehmensgründungen von Frauen, insbesondere in technologie-orientierten Bereichen, geben. Damit leistet das BMBF einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Aktionsprogramms der Bundesregierung "Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts". Ziel des Programms ist es, den Anteil von Frauen an Unternehmensgründungen bis zum Jahr 2005 auf mindestens 40 Prozent zu erhöhen.

Bisher steht Deutschland im internationalen Vergleich unter 22 Ländern bei der Unternehmensgründung von Frauen nur auf Platz 11. Während hierzulande jeder achte Mann selbständig, freiberuflich oder als Unternehmer tätig ist, ist es bei den Frauen nur etwa jede zwanzigste.

Das neue Zentrum soll die bereits vom BMBF durch Anschubfinanzierung geförderten Kompetenzzentren "Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie" und "Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS)" ergänzen und als Plattform für die Unterstützung von Frauen als Gründerinnen dienen.

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.dlr.de/PT/Genderforschung/Hauptseite.htm

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