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Wirtschaftstrend für 2003 zeigt aufwärts

09.10.2002


Globale Produktivitätsstudie lässt auf Ende der Wirtschaftskrise hoffen



Nach den von wirtschaftlicher Unsicherheit gezeichneten vergangenen zwölf Monaten prognostizieren internationale Experten für das kommende Jahr wieder ein leichtes Wirtschaftswachstum. Die Ergebnisse der weltweit durchgeführten "", die heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert wurden, zeigen einen internationalen Aufwärtstrend. Die Studie wurde vom Beratungsunternehmen Czipin & Proudfoot in Österreich, den USA, Deutschland, Frankreich, Australien, England und Südafrika durchgeführt. Christopher Glaum, Executive Vice President von Proudfoot Consulting, sieht eine vorsichtige Hoffnung auf ein Ende der Wirtschaftskrise als berechtigt.



Die Studie, die seit 2001 weltweit durchgeführt wird, erhebt die Entwicklung der Produktivität in sieben Ländern aus vier Kontinenten. Als Basis dient zum einen die Auswertung von Einzelstudien (heuer 1.400), zum anderen eine Meinungsumfrage unter 2.100 Topmanagern. Als wichtigstes Ergebnis der diesjährigen Studie beschreibt Glaum die um 1,8 Prozent verminderte Zeit, die unproduktiv am Arbeitsplatz verbracht wurde. Waren es im Vergleichsjahr 2001 weltweit noch 96 Tage, so sind es heuer nur mehr 92. Im Sieben-Länder-Vergleich lassen sich drei Produktivitätsklassen erkennen: Am produktivsten sind – wie schon im Vorjahr – die Deutschen mit nur 37 Prozent unproduktiver Arbeitszeit, Österreich und die USA liegen mit 38 Prozent ex aequo auf Platz zwei. Frankreich und Australien platzieren sich mit 43 bzw. 40 Prozent im Mittelfeld, Schlusslichter sind Südafrika und Großbritannien mit 54 bzw. 49 Prozent unproduktiver Arbeitszeit.

Österreichische Unternehmen erzielen den größten Produktivitätsvorteil durch gutes Management. Nur 12 "Verlusttage" (im Vergleich zu 21 international) im Jahr gehen auf Kosten des Managementbereiches. Insgesamt werden aber durch Probleme in den Bereichen IT, Kommunikation und Motivation etwas mehr als 29 Tage vergeudet, was deutlich über dem internationalen Schnitt von 25 Tagen liegt.

Als Gründe für die Unproduktivität führt die Studie an erster Stelle mangelnde Planung und Steuerung (47 Prozent – 40,4 Tage), weit abgeschlagen folgen mangelnde Führung und Aufsicht (14 Prozent) und mangelnde Arbeitsmoral. Für einen "Neustart" wichtig seien unter anderem Faktoren wie Kosteneffizienz, klar gesetzte Ziele und das entsprechende Know-how, so Glaum.

Karin Brachtl | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.czipinproudfoot.com

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