Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Marktorientierte Ressourcen- und Kostengestaltung

19.03.2001


... mehr zu:
»MARKO »Ressource
Wettbewerbsbedingte Preisreduzierungen und anbieterseitige Kostenerhöhungen, z. B. bedingt durch die allgemeine Lohnentwicklung, lassen oftmals eine unbefriedigende Kostensituation in Unternehmen
entstehen. Die mangelnde Transparenz hinsichtlich möglicher Kostenreduzierungspotentiale führt häufig zu einem undifferenzierten "cost cutting". Die differenzierte Analyse von Kostenreduzierungspotentialen stellt eine besondere Herausforderung im Hinblick auf eine systematische Ableitung von produkt- und prozessorientierten Maßnahmen zur Kostengestaltung dar.
Vor dem Hintergrund der geschilderten Situation hat das Laboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre (WZL) der RWTH Aachen im Rahmen eines vom BMBF geförderten Verbundprojektes mit den Unternehmen: Koenig & Bauer AG, MAN Technologie AG, O&K Antriebstechnik GmbH und WOMA Apparatebau GmbH eine Methode zur Marktorientierten Ressourcen- und Kostengestaltung (MARKO) entwickelt. Dabei wird insbesondere den Anforderungen der Einzel- und Kleinserienfertigung Rechnung getragen.
Die Methode stellt für den Anwender einen Leitfaden zur systematischen Kostengestaltung dar. Im Rahmen einer Analysephase werden durch einen Vergleich der aktuellen Kostensituation im Unternehmen mit den marktseitig erzielbaren Preisen zunächst Kostenlücken identifiziert und grobe Gestaltungsfelder zur Kostenreduzierung abgeleitet. Eine systematische und zielorientierte Erarbeitung von Optimierungsmaßnahmen für die aufgezeigten Gestaltungsfelder wird durch einen umfassenden Maßnahmenkatalog unterstützt. Dabei erfolgt die Auswahl bzw. Priorisierung der erarbeiteten Maßnahmen durch eine prozessorientierte Ressourcen- und Kostenbewertung. Zur Durchführung der einzelnen Arbeitsschritte steht dem Anwender ein praxisorientierter Methodenbaukasten zur Verfügung.
Das WZL setzt die entwickelte Methode in verschiedenen Projekten zum Kostenmanagement bei Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ein. Das Instrumentarium leistet eine wertvolle Unterstützung bei der Anpassung vorhandener Ressourcen- und Kostenstrukturen an marktseitig vorgegebene Umfeldveränderungen.
Der Ergebnisbericht für das Forschungsprojekt kann beim Forschungszentrum Karlsruhe per Fax (++49(0)7247/ 822891) bestellt werden ( http://fifserver.iai.fzk.de/pft/web/pft8.html ):
Marktorientierte Ressourcen- und Kostengestaltung in der Einzel- und Kleinserienproduktion;
Ergebnisbericht des Verbundprojektes MARKO, Forschungszentrum Karlsruhe, 2000. FZKA-PFT 205. 45,00 DM
Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auch unter: 
http://www.wzl.rwth-aachen.de
Ihr Ansprechpartner:
Dipl- Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Marc Sesterhenn
WZL, RWTH Aachen
Steinbachstr. 53B, 52074 Aachen
Telefon: ++49 (0) 241/ 80 7392
Fax: ++49 (0) 241/ 8888 293
E-Mail: M.Sesterhenn@WZL.RWTH-Aachen.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Thomas von Salzen | idw

Weitere Berichte zu: MARKO Ressource

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB: Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv
22.09.2016 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht Auslandsaufträge geben positive Impulse - IMK: Rezessionsrisiko sinkt geringfügig
16.09.2016 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Synthese-chemischer Meilenstein: Neues Ferrocenium-Molekül entdeckt

Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben zusammen mit Kollegen der Freien Universität Berlin ein neues Molekül entdeckt: Die Eisenverbindung in der seltenen Oxidationsstufe +4 gehört zu den Ferrocenen und ist äußerst schwierig zu synthetisieren.

Metallocene werden umgangssprachlich auch als Sandwichverbindungen bezeichnet. Sie bestehen aus zwei organischen ringförmigen Verbindungen, den...

Im Focus: Neue Entwicklungen in der Asphären-Messtechnik

Kompetenzzentrum Ultrapräzise Oberflächenbearbeitung (CC UPOB) lädt zum Expertentreffen im März 2017 ein

Ob in Weltraumteleskopen, deren Optiken trotz großer Abmessungen nanometergenau gefertigt sein müssen, in Handykameras oder in Endoskopen − Asphären kommen in...

Im Focus: Mit OLED Mikrodisplays in Datenbrillen zur verbesserten Mensch-Maschine-Interaktion

Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP arbeitet seit Jahren an verschiedenen Entwicklungen zu OLED-Mikrodisplays, die auf organischen Halbleitern basieren. Durch die Integration einer Bildsensorfunktion direkt im Mikrodisplay, lässt sich u.a. die Augenbewegung in Datenbrillen aufnehmen und zur Steuerung von Display-Inhalten nutzen. Das verbesserte Konzept wird erstmals auf der Augmented World Expo Europe (AWE), vom 18. – 19. Oktober 2016, in Berlin, Stand B25 vorgestellt.

„Augmented Reality“ (erweiterte Realität) und „Wearable Displays“ (tragbare Displays) sind Schlagworte, denen man mittlerweile fast täglich begegnet. Beide...

Im Focus: OLED microdisplays in data glasses for improved human-machine interaction

The Fraunhofer Institute for Organic Electronics, Electron Beam and Plasma Technology FEP has been developing various applications for OLED microdisplays based on organic semiconductors. By integrating the capabilities of an image sensor directly into the microdisplay, eye movements can be recorded by the smart glasses and utilized for guidance and control functions, as one example. The new design will be debuted at Augmented World Expo Europe (AWE) in Berlin at Booth B25, October 18th – 19th.

“Augmented-reality” and “wearables” have become terms we encounter almost daily. Both can make daily life a little simpler and provide valuable assistance for...

Im Focus: Künstliche Intelligenz ermöglicht die Entdeckung neuer Materialien

Mit Methoden der künstlichen Intelligenz haben Chemiker der Universität Basel die Eigenschaften von rund 2 Millionen Kristallen berechnet, die aus vier verschiedenen chemischen Elementen zusammengesetzt sind. Dabei konnten die Forscher 90 bisher unbekannte Kristalle identifizieren, die thermodynamisch stabil sind und als neuartige Werkstoffe in Betracht kommen. Das berichten sie in der Fachzeitschrift «Physical Review Letters».

Elpasolith ist ein glasiges, transparentes, glänzendes und weiches Mineral mit kubischer Kristallstruktur. Erstmals entdeckt im El Paso County (USA), kann man...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einsteins Geburtsstadt wird für eine Woche Hauptstadt der Physik

23.09.2016 | Veranstaltungen

Industrie und Wissenschaft diskutieren künftigen Mobilfunk-Standard 5G auf Tagung in Kassel

23.09.2016 | Veranstaltungen

Fachgespräch Feste Biomasse diskutiert Fragen zum Thema "Qualitätshackschnitzel"

23.09.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Korallenthermometer muss neu justiert werden

23.09.2016 | Biowissenschaften Chemie

Doppel-Infektion macht Erreger aggressiver

23.09.2016 | Biowissenschaften Chemie

Synthese-chemischer Meilenstein: Neues Ferrocenium-Molekül entdeckt

23.09.2016 | Biowissenschaften Chemie