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Bundesregierung gewährt Bürgschaft für neue Technologie zur Chipherstellung in Dresden

20.08.2002


Die Bundesregierung stellt für die Errichtung eines der weltweit fortschrittlichsten Foto-Maskenzentren für die Chipherstellung in Dresden eine Bundesbürgschaft zur Verfügung.

Bundeswirtschaftsminister Dr. Werner Müller: "Ich freue mich, dass sich AMD, Infineon und Dupont für Dresden entschieden haben. Die neuen Bundesländer werden auf diese Weise mit maßgeblicher Unterstützung des Bundes als Entwicklungs- und Fertigungsstandort für die Mikroelektronik im internationalen Rahmen gestärkt. Die Bundesregierung setzt damit konsequent ihren Kurs fort, am Standort neue Bundesländer die Technologieführerschaft in der Mikroelektronik im weltweiten Maßstab anzustreben. Die bereits in Dresden ansässigen Chipfabriken von AMD und Infineon sind ebenfalls mit Bundesbürgschaften gefördert worden. Dadurch wurden unmittelbar rund 3000 Arbeitsplätze in einem Sektor der internationalen Spitzentechnologie geschaffen. Das Vorhaben zeigt, dass der Standort neue Bundesländer für ausländische Investoren nach wie vor attraktiv ist."

Das Vorhaben ist ein Joint - Venture der Investoren Infineon Technologies AG und Advanced Micro Devices Inc. (AMD) mit dem texanischen Ausrüster für die Halbleiterindustrie Dupont Photomask Inc. Errichtet wird eine Forschungs- und Produktionsstätte für Fotomasken neuester Technologiegenerationen für die Chip-Herstellung der in Dresden bereits angesiedelten Tochtergesellschaften von AMD und Infineon. Das Projekt ist durch Abnahmeverträge voll in die Forschungs- und Produktionsstrukturen der drei Investoren integriert.

Diese Investitionen haben weit über den engeren Wirtschaftsraum Dresden hinaus positive Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft und die Beschäftigung in den neuen Bundesländern. So wird die Realisierung des Projektes namhaften ostdeutschen Unternehmen Gelegenheit geben, den Beweis ihrer hohen Leistungsfähigkeit - z.B. in der Reinraumtechnologie - anzutreten.

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