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"Aufbruchsstimmung bei werdenden Meistern"

30.07.2002

Sieben Monate nach Reform des neuen "Meister-BAföG" sind bereits deutliche Impulse der verbesserten Förderung für die angehenden Meisterinnen und Meister spürbar: 145 % mehr Anträge nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes - AFBG liegen den zuständigen Stellen in den Ländern seit dem Inkrafttreten am 01. Januar 2002 vor. Insgesamt haben sich 41.156 angehende Meisterinnen und Meister um eine Förderung beworben. Im Vergleich dazu waren es im ersten Halbjahr 2001 noch 16.724.

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn und Bundeswirtschaftminister Dr. Werner Müller zeigten sich heute hocherfreut über die aktuellen Zahlen: "Das ist ein großartiger Erfolg. Es zeigt sich, dass die jungen Fachkräfte und angehenden Existenzgründer mit Mut und Zuversicht in die Zukunft schauen. Man kann eine deutliche Aufbruchstimmung bei den werdenden Meistern spüren!"

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Das neue Meister-BAföG habe die Bedürfnisse der jungen Handwerkerinnen und Handwerker sowie anderer junger Menschen, die fortbildungswillig sind, offensichtlich voll getroffen, so Bulmahn und Müller weiter. "Unser Ziel, mehr Fachkräfte und Existenzgründer zu fördern, wird mit den Verbesserungen des neuen "Meister-BAföG" erreicht." So werden mit dem reformierten "Meister-BAföG" mehr Fortbildungen im Gesundheits- und Pflegebereich gefördert, höhere Leistungen und Zuschüsse insbesondere für Familien mit Kindern und Alleinerziehende gewährt und der Schritt in die Selbständigkeit mit einem höheren Darlehenserlass belohnt.

Besonders gut kommt die neue Förderung der Fortbildungen in Teilzeitform an. Auch diese werdenden Meisterinnen und Meister erhalten jetzt 35% der Kosten als staatlichen Zuschuss.

Die Deutsche Ausgleichsbank (DtA) rechnet auch für das zweite Halbjahr 2002 mit rund 40.000 Darlehensanträgen nach dem AFBG, das heißt mit doppelt so viel Anträgen wie im letzten Jahr. Bulmahn und Müller: "Dies zeigt, dass es richtig war, den Kreis der Geförderten zu erweitern. Hiermit haben wir mehr Interesse an einer beruflichen Weiterbildung insgesamt geweckt". Es freut uns sehr, dass diese Verbesserungen so gut angenommen werden. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass sich höhere Investitionen in die Aus- und Weiterbildung junger Menschen lohnen, weil sie die Zukunft unseres Landes gestalten.

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