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Mittelstand macht mobil

24.07.2002


Die Verbände des Mittelstandes rufen zu einer Offensive für die kleinen und mittleren Unternehmen und Freiberufler auf. Handel, Handwerk, Gastronomie und Hotellerie, Freie Berufe, Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken wollen - parteipolitisch strikt neutral - deutlich machen: Wer politische Mehrheiten gewinnen will, der kommt am Mittelstand nicht vorbei.

Aber die politische Realität zeigt: Geschlossen muss der Mittelstand den politischen Druck verstärken, um seinen Forderungen Geltung zu verschaffen. Den Forderungen nach einer gerechten Steuerreform, die das Steuerrecht vereinfacht und alle Bürger und alle Unternehmen durchgängig entlastet; nach Reformen der sozialen Sicherungssysteme mit mehr Eigenverantwortung; nach mehr Freiheit für wirtschaftliche Betätigung durch den Abbau von Bürokratie.

Mit ihrer Aktion greifen die beteiligten acht Verbände die wachsende Sorge ihrer Mitglieder auf. Alle Parteien sollen sich angesprochen fühlen und ihre Politik auf Wachstum und Beschäftigung im Mittelstand ausrichten. Die künftige Bundesregierung muss in ihrem Regierungsprogramm dem Mittelstand den Stellenwert einräumen, der ihm zusteht. Schließlich zählen rund 3,3 Millionen kleine und mittlere Unternehmen und Freiberufler in Deutschland zum Mittelstand - mit fast 70 Prozent aller Arbeitnehmer und 80 Prozent aller Auszubildenden.

Auch nach der Wahl wollen die acht Verbände des Mittelstandes eine intensive Zusammenarbeit pflegen und gemeinsam den Einfluss des Mittelstandes geltend machen. Sie fordern eine Politik ein, die der wirtschaftlichen Kraft des Mittelstandes und seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird. Eine Mittelstandspolitik, die sich als politisches Gesamtkonzept versteht, das sich wie ein roter Faden durch die Wirtschafts-, Finanz-, Sozial-, Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik hindurchzieht.

Wie macht der Mittelstand mobil?

Ein Faltblatt mit anhängender Postkarte wird in diesen Tagen an die Mitgliedsorganisationen der teilnehmenden Verbände verteilt. Diese sprechen Unternehmer, deren Geschäftspartner, Kunden und Mitarbeiter an. Darüber hinaus informieren Mitgliederzeitschriften und Fachorgane. Das Faltblatt informiert kurz und präzise über die wichtigsten Anliegen des Mittelstandes. Es fordert dazu auf, diese Anliegen durch Unterschrift auf der Antwortkarte zu unterstützen. Die Karten werden in den einzelnen Mitgliedsverbänden vor Ort gesammelt. Den Rücklauf wollen die Verbände in der ersten Septemberhälfte Politik und Öffentlichkeit präsentieren.

Ein Muster des Faltblattes senden wir auf Wunsch gerne zu. Es steht Ihnen auch als PDF-Datei zum Downloaden auf den Websites der beteiligten Verbände zur Verfügung.

Astrid Ohletz | ots
Weitere Informationen:
http://www.zgv-online.de

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