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WHL erforscht europaweite Akzeptanz der Marktwirtschaft

30.06.2008
Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Forschungsvorhaben

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert durch eine Anschubfinanzierung einen Förderantrag der WHL Wissenschaftlichen Hochschule Lahr für eine groß angelegte Studie im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union (EU).

Die angestrebte europaweite Studie, an der sich ein europäisches Forschungsnetzwerk aus etwa 12 Ländern (wie Großbritannien, Frankreich, Ungarn) beteiligt, soll Aufschluss über den Zusammenhang zwischen dem jeweiligen nationalen Stand der ökonomischen Kompetenzen sowie der Werthaltung gegenüber der wettbewerbsbasierten Marktwirtschaft geben.

"Die Studienergebnisse würden wichtige Informationen zu den europäischen Mentalitäten liefern und könnten die Gefahr, an den Interessen und Haltungen der EU-Bürger vorbei Politik zu betreiben, stärker reduzieren", spielt Projektkoordinator Dr. Bernd Remmele auf das jüngste "no" der Iren zum Vertrag von Lissabon an. "Wenn der EU-Antrag erfolgreich ist, können wir empirische Daten generieren, die unsere Forschungsarbeit über die nächsten Jahre hinweg prägen werden", betont Remmele deren Stellenwert.

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Europaweite Studie über ökonomische Bildung und Einstellung zur Marktwirtschaft

Die beabsichtigte Studie mit dem Titel "Economic Competences and the Legitimacy of European Market Economy" zielt darauf ab, wichtige Informationen über die nationalen Spezifika der ökonomischen Bildung und Haltung zur Marktwirtschaft zu gewinnen. Des Weiteren soll das Verhältnis zwischen ökonomischer Bildung und ökonomischer Einstellung als Maßstab für internationale Vergleiche verwendet werden. Durch den kausalen Zusammenhang sind Rückschlüsse auf das Verständnis der europäischen Gesellschaft anhand beeinflussender Faktoren - wie etwa soziale Ungleichheit, Ost-West-Gegensätze - messbar.

Die Projektgruppe an der WHL und ihre internationalen Partner warten zurzeit noch auf den genauen Ausschreibungstext im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU. Denn die engeren Ziele der Studie müssen noch an die im Herbst erwartete Ausschreibung angepasst werden.

Projektleitung und -koordination:

Prof. Dr. Günter Seeber
Dr. Bernd Remmele
Kontakt / Informationen:
Dr. Bernd Remmele / Dr. Martina Schmette
Research Service Center (RSC)
WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr
Hohbergweg 15-17
D-77933 Lahr
Tel. 07821-9238-45 / -46
E-Mail: bernd.remmele@whl-lahr.de oder
martina.schmette@whl-lahr.de
www.whl-lahr.de
Ansprechpartner für Redaktionen:
Dr. Jörg Schweigard
Pressesprecher
WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr
AKAD Privat-Hochschulen
Tel. 0711 8 14 95 - 220
joerg.schweigard@akad.de

Dr. Jörg Schweigard | idw
Weitere Informationen:
http://www.whl-lahr.de
http://cordis.europa.eu/fp7/home_en.html
http://www.forschungsrahmenprogramm.de/

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