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German Economic Forum als neues Netzwerk für deutsches Unternehmertum

24.06.2008
Prof. Renker sieht Heimat als Basislager erfolgreicher Unternehmer

Das German Economic Forum ist in Garmisch-Partenkirchen unter der Moderation des ZDF-Chefreporters Alexander Niemetz mit viel Beifall in Richtung der angestrebten 1.000 Teilnehmer gestartet.

Erstmals präsentierten in dieser Form Weltmarktführer, Wissenschaftler, Fußballweltmeister, Theologen, Philosophen, Kabarettisten, Unternehmer des Jahres, Europas beste Arbeitgeber, SozialUnternehmer und Bildungsspezialisten hervorstechende Lösungen für Arbeit und Innovation in Deutschland.

Aus der Hochschule in Zittau in die Welt.

Von der Hochschule Zittau/Görlitz stand Prof. Dr. Clemens Renker als "Entrepreneur des Jahres" Deutschland dem Publikum Rede und Antwort. Nach zwanzig Jahren mehrfach ausgezeichneter Tätigkeit als Bank- und Industriemanager gestaltete er in seinen Beraterjahren mehrere Unternehmen maßgeblich zu marktführender Bedeutung um. Zwei mittelgroße Betriebe erreichten dabei auch das Finale der besten Unternehmen Deutschlands. Seine praktischen Erfolge in der Erzielung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Werte für Deutschland waren Gründe für die Einladung als Referent für das Forum.

Auf Kernkompetenzen vertrauen

Prof. Renker sieht Deutschland trotz der politischen Verwerfungen als hervorragend aufgestellt, um wieder in die Weltspitze vorzustoßen. Es wächst eine neue Generation engagierter und kompetenter Fach- und Führungskräfte nach, die im globalen Wettbewerb Führungsrollen übernehmen kann. Global sind aber Unternehmen nur erfolgreich, wenn sie mit ihren Mitarbeitern eine Heimat als Bezugspunkt und emotionale Verortung haben.

Durch Offenheit kann Deutschland werthaltige Investoren anziehen und durch Ordnung und ganzheitliche Bildung seinen eigenen Menschen ein Basislager für die Welttauglichkeit bieten. Auf dem German Economic Forum bemängelte Prof. Renker bei vielen Konzernmanagern den fehlenden Blick für das Ganze, zu wenig Kreativität und Innovationen, zu geringe partnerschaftliche Unternehmenskultur und Defizite in ethikorientierter Führung. Schöpferische Querköpfe, die Spitzenleistungen erzeugen, sind in Konzernen unbeliebt.

Andererseits könnten rückwärtsgerichtete, leistungs- und freiheitsfeindliche politische Rahmenbedingungen der bereits wieder erstarkten Pflanze Konjunktur schnell wieder das Wasser entziehen. Dann dürfte sich der Wegzug von jungen, qualifizierten Menschen als Zukunft unseres Landes beschleunigen. Auch das zeigten die jungen Leitungsunternehmer in Garmisch-Partenkirchen deutlich.

Hella Trillenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-zigr.de

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