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Vereinbarung über offene Punkte und refokussieren a/c/e-Allianz

11.07.2002

CEOs Ferscha und Vitale geben neue Rahmenbedingungen der Kooperation bekannt Mehr Flexibilität bei Produkten, Technologie und zukünftiger Strategie

Eurex, der weltweit führende Terminmarkt, und das Chicago Board of Trade (CBOT), die älteste und drittgrößte Terminbörse der Welt, haben ihre a/c/e-Allianz restrukturiert. Die neuen Vereinbarungen, die alle bisherigen Verträge ersetzen, beziehen sich vor allem auf die Fortführung der technologischen Kooperation der beiden Börsen. Außerdem haben die beiden Börsen vereinbart, dass beide Partner unabhängig voneinander neue in US-Dollar und Euro denominierte Produkte einführen dürfen, ausgenommen einiger Schlüsselprodukte beider Börsen. Die Änderungen der Allianz reflektieren den Wunsch beider Börsen nach mehr Flexibilität bei Produkten, Technologie und der zukünftigen Strategie.

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Eurex-CEO Rudolf Ferscha sagte: "Wir haben eine geschäftsorientierte Lösung gefunden. Eurex verfügt über verschiedene Formate der Zusammenarbeit. Im Rahmen der neuen Vereinbarung sind wir Service Provider mit Erlösen, die an den Erfolg der a/c/e-Plattform gebunden sind. Außerdem haben wir mit dem Ziel höherer Flexibilität für unsere Allianz vereinbart, die Restriktionen für die Einführung neuer Produkte aufzuheben."

CBOT-Präsident und CEO David J. Vitale sagte: "Nach mehreren Monaten konstruktiver Gespräche haben wir eine Vereinbarung getroffen, die die Interessen beider Partner besser berücksichtigt und die Weiterentwicklung unserer elektronischen Plattform mit größerer Sicherheit erlaubt. Mit dieser Vereinbarung erhält das Chicago Board of Trade als produktorientierte Organisation die gewünschte Flexibilität für die Entwicklung neuer Produkte sowie die Möglichkeit, weiterhin eine effiziente und zuverlässige elektronische Plattform zur Verfügung zu stellen."

Laut der neuen Vereinbarung lizensiert Eurex die Nutzung der Eurex-Software für die CBOT als Grundlage für die elektronische Handelsplattform a/c/e. Diese Lizenz ist kostenpflichtig und nicht-exklusiv, die Erlöse beinhalten eine fixe und eine variable Komponente. Die Lizenz umfasst die aktuelle Version a/c/e 1.0 und eine neue Software-Version (a/c/e 1.1), die im ersten Quartal 2003 implementiert werden soll. Diese Vereinbarung entbindet das Chicago Board of Trade von seiner Verpflichtung, sich an Entwicklungskosten zu beteiligen; im Gegenzug verzichtet CBOT auf ihre Miteigentumsrechte gemäß der alten Verträge. Alle neuen Vereinbarungen gelten bis Januar 2004.

Die Deutsche Börse Systems AG wird für die Dauer der neuen Vereinbarungen wie bisher den elektronischen Markt der CBOT betreiben. So können sich die CBOT-Teilnehmer weiter auf hohe Servicequalität verlassen. Die Deutsche Börse Systems ist eine Tochtergesellschaft der Deutsche Börse AG, die gemeinsam mit der SWX Swiss Exchange die Anteile der Eurex hält.

Das bestehende Eurex-Netzwerk ist der Zugangspunkt für internationale Teilnehmer zu den Produkten des CBOT. Seit dem erfolgreichen Start der a/c/e-Plattform im August 2000 ist deren Anteil am CBOT-Handelsvolumen stark gewachsen: Der durchschnittliche Tagesumsatz liegt aktuell bei mehr als 408.000 Kontrakten mit einem Rekordumsatz von 899.000 Kontrakten am 26. Juni 2002.

Media-Relations | PRESSEMITTEILUNG
Weitere Informationen:
http://www.media-relations.deutsche-boerse.com

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