Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Verbund ForFlex erleichtert Anpassung an den Markt

16.06.2008
Der intensive globale Wettbewerb und zunehmend komplexere Sachgüter und Dienstleis­tungen zwingen Unternehmen dazu, ihre internen Abläufe, so genannte Geschäftsprozesse, kontinuierlich an ständig veränderte Markterfordernisse anzupassen.

Um die heimischen Unternehmen dabei zu unterstützen, wurde im Juni 2008 der bayerische Forschungsverbund "Dienstorientierte IT-Systeme für hochflexible Geschäftsprozesse" - kurz ForFlex - ins Leben gerufen.

An der Universität Erlangen-Nürnberg ist der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II von Prof. Dr. Freimut Bodendorf am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften in Nürnberg mit seinem Kompetenzzentrum "Business Processes" an dem Forschungsverbund beteiligt.

Wirtschaftsinformatik-Lehrstühle an den Universitäten Bamberg, Erlangen-Nürnberg und Regensburg entwickeln im Rahmen des Verbunds gemeinsam Konzepte und Werkzeuge, die dabei helfen sollen, sich häufig verändernde Geschäftsprozesse besser durch computerbasierte Informationssysteme zu unterstützen.

In Nürnberg wird nach Wegen geforscht, die Entwicklung von dienstorientierten IT-Systemen zur Unterstützung von inner- und zwischenbetrieblichen Geschäftsprozessen dezentral - also beispielsweise aus der Sicht von einzelnen Abteilungen oder Projektgruppen - zu gestalten. Einerseits kann so das Expertenwissen in den Fachabteilungen besser genutzt werden. Anderseits ist es einfacher, die Informa­tionssysteme in vorhandene oder neue Organisationsstrukturen zu integrieren und an spezifische Anforderungen bestmöglich anzupassen.

Derartige flexible Konzepte zur IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen erlauben es Unternehmen, schnell und kostensparend auf neue Situationen oder veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren. Dies ist insbesondere auch bei Kooperationen in Netzwerken von besonderer Bedeutung. So zeigt sich in einem parallel laufenden Projekt des Lehrstuhls Wirtschaftsinformatik II, dass bei medizinischen Koordinationsprozessen noch erhebliches Optimierungspoten­zial besteht. Ein effizienter und teilautomatisierter Informationsaustausch kann beim komplexen Zusammenspiel der Leistungserbringer in Ärztenetzen oder anderen Strukturen der Integrierten Versorgung einen nennenswerten Beitrag zur Kostensenkung leisten.

In den Bayerischen Forschungsverbünden arbeiten Wissenschaftler aus verschiedenen Hochschulen und teils aus Unternehmen interdisziplinär zusammen und betreiben gemeinsam vorwettbewerbliche Forschung in ausgewählten, zukunftsrelevanten Bereichen.

Die Universität Erlangen-Nürnberg, gegründet 1743, ist mit 26.200 Studierenden, 550 Professoren und 2000 wissenschaftlichen Mitarbeitern die größte Universität in Nordbayern. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen an den Schnittstellen von Naturwissenschaften, Technik und Medizin in enger Verknüpfung mit Jura, Theologie, Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Ute Missel | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-erlangen.de/
http://www.abayfor.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Indikator: Keine Rezessionsgefahr, keine Anzeichen für konjunkturelle Überhitzung
19.02.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer auf Rekordstand
29.01.2018 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics