Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Job contra Freizeit: Regelmäßige Wochenendarbeit in Deutschland

04.07.2002


Europaweite Internet-Umfrage des Karriere-Netzwerks Monster: Knapp 31 Prozent der deutschen Arbeitnehmer sind an jedem Wochenende beruflich eingespannt

... mehr zu:
»Website

Regelmäßige Wochenendarbeit ist in Deutschland weiter verbreitet als im Durchschnitt der anderen europäischen Länder: 30,9 Prozent der deutschen Arbeitnehmer, aber nur 26,4 Prozent ihrer europäischen Kollegen sind an jedem Wochenende beruflich eingespannt. Andererseits ist der Anteil derer, die Samstags- und Sonntagsarbeit kategorisch ablehnen, in Deutschland geringer: "Mein Wochenende ist mir heilig!" sagt hierzulande nur ein knappes Drittel der Beschäftigten (32,4 Prozent), während immerhin fast zwei Fünftel (genau: 39,7 Prozent) der europäischen Arbeitnehmer diese Meinung vertreten. Dies sind die herausragenden Ergebnisse der jüngsten europaweiten Online-Umfrage des Internet-Stellenmarktes Monster (in Deutschland: www.monster.de), an der sich zwischen dem 3. und dem 24. Juni insgesamt 13.497 Beschäftigte beteiligt haben.

Die Umfrage "Wie oft arbeiten Sie an Wochenenden?" fand in den 14 Ländern Europas, in denen das weltweit größte Karriere-Netzwerk Monster mit nationalen Websites vertreten ist (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, der Schweiz und Spanien), statt. Dabei ergaben sich weitere interessante Abweichungen zwischen den deutschen Resultaten und den gesamteuropäischen Werten: Etwa ein Mal pro Monat dem Job zuliebe auf die Wochenend-Freizeit zu verzichten, ist für 25,9 Prozent der deutschen Arbeitnehmer Realität, aber nur für 22,6 Prozent der europäischen Umfrageteilnehmer. Hingegen ist der Anteil jener Beschäftigten, die durchschnittlich ein Mal pro halbes Jahr einen Samstag und/oder einen Sonntag für den Beruf "opfern" müssen, mit 10,8 Prozent in Deutschland etwas geringer als im Rest des Kontinents (11,3 Prozent).


Im gesamteuropäischen Zusammenhang stellen die deutschen Umfrageergebnisse dennoch keine Extremwerte dar. Die deutlichste Zustimmung - mit Anteilen von jeweils über 50 Prozent - erhielt die Aussage "Mein Wochenende ist mir heilig!" in Spanien, Finnland, den Niederlanden und Frankreich. Umgekehrt ist das Arbeiten an jedem Wochenende in der Schweiz sowie in Großbritannien, Norwegen, Dänemark und Belgien am häufigsten; die Werte liegen hier zwischen 37,5 und 31,2 Prozent.

Monster ist mit über 1 Million Stellenangeboten, mehr als 18,2 Millionen Lebensläufen und rund 47,8 Millionen Website-Visits pro Monat das weltweit größte Karriere-Netzwerk im Internet. Das globale Monster-Netzwerk umfasst nationale Websites mit lokalen Inhalten in insgesamt 21 Ländern auf vier Kontinenten. Auf den deutschen Websites des Karriere-Netzwerks finden Unternehmen mehr als 229.000 Lebensläufe von Stellensuchenden. Monster gehört zu TMP Worldwide Inc., dem globalen Marktführer für Online-Recruitment und Personalmarketing. TMPW, eines der größten Personalberatungs- und Personalmarketing-Unternehmen der Welt, beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter in 33 Ländern. Über 90 der 100 größten und mehr als 480 der 500 größten Unternehmen weltweit nehmen die Dienste von TMP Worldwide in Anspruch.

Weitere Informationen:

Monster.de GmbH
Kreuzberger Ring 24
65205 Wiesbaden
Tel.: 0611/7162-0
Fax: 0611/7162-111
E-Mail: info@monster.de
Web: www.monster.de

Presse:
Chiaka Abuba
Tel.: 0611/7162-0
E-Mail: presse@monster.de

PR-Agentur:
Dripke.Wolf.Weissenbach.
Tel.: 0611/97315-0
E-Mail: team@dripke.de

| ots

Weitere Berichte zu: Website

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index setzt Anstieg fort
22.06.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigung legt weiter zu
29.05.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Im Focus: Forscher entschlüsseln erstmals intaktes Virus atomgenau mit Röntgenlaser

Bahnbrechende Untersuchungsmethode beschleunigt Proteinanalyse um ein Vielfaches

Ein internationales Forscherteam hat erstmals mit einem Röntgenlaser die atomgenaue Struktur eines intakten Viruspartikels entschlüsselt. Die verwendete...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

Forschung zu Stressbewältigung wird diskutiert

21.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Individualisierte Faserkomponenten für den Weltmarkt

22.06.2017 | Physik Astronomie

Evolutionsbiologie: Wie die Zellen zu ihren Kraftwerken kamen

22.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Spinflüssigkeiten – zurück zu den Anfängen

22.06.2017 | Physik Astronomie