Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erfolgsrezepte für den Dienstleistungsexport

25.03.2008
Im Rahmen einer Breitenerhebung hat das Fraunhofer IAO Erfolgsfaktoren für den Export von Dienstleistungen untersucht. Die resultierende Studie ist Teil eines Forschungsprojekts, das sich mit der Frage beschäftigt, wie deutsche Unternehmen ihre Dienstleistungen erfolgreich internationalisieren können.

Deutschland war 2007 wieder Exportweltmeister - es könnte aber das letzte Mal gewesen sein, wenn der Export sich weiterhin hauptsächlich auf die klassischen Industriegüter beschränkt. Um international konkurrenzfähig zu bleiben, muss Deutschland zukünftig verstärkt Dienstleistungen exportieren. Der Dienstleistungsbereich birgt als größter und dynamischster Sektor die meisten Potenziale und ist ein zentraler Wachstumstreiber.

Doch wie können deutsche Unternehmen ihre Dienstleistungen erfolgreich exportieren? Um diese Frage zu beantworten, hat das Fraunhofer IAO in einer Breitenerhebung 120 Unternehmen befragt, die bereits erfolgreich Dienstleistungen exportieren.

Einleitend beschäftigt sich die aus der Befragung resultierende Studie mit dem Label "Made in Germany" und der Frage, ob sich das mit Qualitätsprodukten assoziierte Gütesiegel auch als Leitbild für Dienstleistungen eignet und welche Strategien sich daraus ergeben.

... mehr zu:
»Dienstleistungsexport

Anschließend betrachten die IAO-Experten die von den befragten Unternehmen gewählten Geschäftsmodelle und untersuchen, wie diese ihre zu exportierenden Dienstleistungen angepasst und weiterentwickelt haben. Dabei geht nicht darum, bestehende Theorien oder Modelle zu bestätigen, sondern eine fundierte Bestandsaufnahme der betrieblichen Praxis vorzunehmen. Abschließend betrachten die Autoren Exportformen und Erfolgsfaktoren für die Erschließung internationaler Märkte.

Die Studie ist Teil des Projektes "Services Made in Germany", welches darauf abzielt, wissenschaftlich-methodische Grundlagen zu schaffen, um Dienstleistungen deutscher Unternehmen erfolgreich zu internationalisieren.

Die Publikation "Entwicklung und Management internationaler Dienstleistungen - Studie zum Dienstleistungsexport deutscher Unternehmen" ist zu einem Preis von 30 € über unten stehenden Link im IAO-Shop erhältlich.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Mike Freitag
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-5105, Fax +49 711 970-2192
mike.freitag@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.services-made-in-germany.de
http://www.iao.fraunhofer.de/d/shop/publikation.hbs?pubid=392

Weitere Berichte zu: Dienstleistungsexport

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland
25.04.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Kräftiger Anstieg setzt sich fort
25.04.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie