Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die regionale Wirtschaft profitiert von "BonnSoir"

13.02.2008
Studierende der FH Bonn-Rhein-Sieg befragen Unternehmer zum Mittelstandsnetzwerk.

Beste Noten gaben Handwerk, Dienstleistungsbetriebe, Verbände und Institutionen den Initiatoren von BonnSoir. Auch bei Firmenchefs des Groß- und Einzelhandels kam das Mittelstandsnetzwerk noch gut weg. Nachholbedarf bei der Ansprache von Betrieben aus landwirtschaftlichen Betrieben. Alles in allem hat sich BonnSoir als regionale Plattform für Geschäftskontakte und Informationsaustausch etabliert. Das Netzwerk ist im Mittelstand bekannt, viele Firmen profitieren davon. Das sind Ergebnisse einer Studie, die Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg zum fünfjährigen Bestehen von BonnSoir erstellt haben.

Im Wintersemester 2007/08 haben Studierende der Fachrichtung Technikjournalismus unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Braehmer das Mittelstandsnetzwerk unter die Lupe genommen. 117 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer aus der Region wurden telefonisch befragt und die Ergebnisse statistisch ausgewertet. Braehmer, Professor für Public Relations und Projektmanagement, sagte bei der Vorstellung der Studie in Bonn: "Nach einem Zufallsverfahren haben wir 315 Unternehmeradressen ausgewählt, die Teilnahme an der Telefonbefragung war mit 37 Prozent sehr hoch. Schon das zeigt das Interesse des Mittelstands an BonnSoir. Die Studie zeichnet ein aussagekräftiges Bild."

Den höchsten Bekanntheitsgrad erreicht das Netzwerk mit mehr als 80 Prozent beim regionalen Handwerk, dicht gefolgt von Institutionen, Verbänden und Dienstleistungsbetrieben. Dagegen ist BonnSoir nur jedem zweiten Firmenchef im Handel und im Landwirtschaftssektor ein Begriff. Im Durchschnitt aller Befragten liegt die Bekanntheit bei 70 Prozent - BonnSoir hat sich innerhalb von fünf Jahren einen Namen gemacht. Jeder Dritte, der diesen Namen kennt, weiß aber nicht immer genau, was dahinter steckt. Eine Empfehlung der Studierenden an BonnSoir lautet daher, Unternehmen und Öffentlichkeit verstärkt über das Wie und Warum des Mittelstandsnetzwerk zu informieren.

... mehr zu:
»Mittelstandsnetzwerk

Dass solche Informationen bei Handel und Handwerk auf fruchtbaren Boden fallen würden, belegt die Studie ebenfalls. Wer an Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen oder Vorträgen von BonnSoir teilnimmt, ist anschließend ausgesprochen zufrieden. Fast alle Besucher loben das Ambiente als gut oder sehr gut. Man profitiert von den Abenden: Jeder zweite Gast knüpft neue Geschäftskontakte. Dieser Aspekt ist für viele Teilnehmer der dickste Pluspunkt - und ist offenbar das Erfolgsgeheimnis von BonnSoir. Außerdem kehrt jeder dritte Besucher mit neuen Informationen in seinen Betrieb zurück. 20 Prozent der Teilnehmer stellen fest, dass ihnen die Veranstaltungen "etwas bringen". Die aktive Beteiligung der Gäste an den Treffen kann dabei noch intensiver werden: Nur rund ein Drittel nutzt die Gelegenheit, um Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Verbesserungsvorschläge machten die Befragten auch. So seien die Räumlichkeiten manchmal recht klein und die Informationen würden bisweilen zu trocken serviert. Insgesamt aber ist der Zuspruch so groß, dass zusätzliche Veranstaltungen auf dem Wunschzettel der Teilnehmer ganz oben stehen. Viele Geschäftsleute empfinden diese Runden als so nutzbringend, dass sie bereit wären, mehr Zeit für den Besuch zu investieren. Kein Wunder, dass die Mund-zu-Mund-Empfehlung einer der Kanäle ist, durch den neue Interessenten von den Veranstaltungen erfahren.

Stephan Schwan, Vorstandsvorsitzender von BonnSoir, stellt fest: "Nach fünf Jahren war es Zeit für eine fundierte Zwischenbilanz. Die Sicht von außen zeigt uns ganz klar, wo unsere Stärken liegen und wo es noch Schwächen gibt. Diese Impulse helfen, unsere Arbeit zu optimieren, weitere Unternehmen für unser Netzwerk zu gewinnen und damit noch mehr für den Mittelstand in unserer Region zu tun."

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Uwe Braehmer, Tel. 02241/865-356, E-Mail: uwe.braehmer@fh-brs.de
BonnSoir, das Mittelstandsnetz Bonn/Rhein-Sieg e.V., ist eine Initiative von Unternehmern für mittelständische Unternehmen in der Region und wird durch Sponsoren unterstützt. BonnSoir wendet sich mit vier Abendveranstaltungen im Jahr an Unternehmer und Manager aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. An exponierten Veranstaltungsorten mit Ambiente werden professionell moderierte Talkrunden und Publikumsdiskussionen präsentiert. Anschließend besteht beim Get-together die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch, Austausch und zur Geschäftsanbahnung.

Die Ergebnisse der Studie werden ab März 2008 veröffentlicht auf: www.bonnsoir.de

Eva Tritschler | idw
Weitere Informationen:
http://www.bonnsoir.de
http://www.fh-bonn-rhein-sieg.de

Weitere Berichte zu: Mittelstandsnetzwerk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index setzt Anstieg fort
22.06.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigung legt weiter zu
29.05.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften