Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Aktueller Konjunkturbericht

31.01.2008
Weber: Besonnenheit gefragt
Die Konjunkturlage in den USA darf den Blick darauf nicht verstellen, dass die deutsche Wirtschaft stabil genug ist, um einen Abschwung auf der anderen Seite des Atlantiks zu verkraften. Ich rate zu einer nuechternen Analyse und besonnenem Handeln
Die Lage in den USA werde die Wachstumsperspektiven fuer Deutschland belasten. Deshalb sei fuer das laufende Jahr ein Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts von weniger als 2 Prozent realistisch. Forderungen nach einem Konjunkturprogramm seien aber verfehlt. Weber: >>Das waere weder notwendig denn die Aufwaertsbewegung in Deutschland ist nach wie vor intakt noch hilfreich. Nach aller Erfahrung entzuenden Konjunkturprogramme lediglich ein Strohfeuer, kosten den Steuerzahler aber letztlich viel Geld.
Auch mit Blick auf die Geldpolitik sei Besonnenheit gefordert, so Weber.
Nach wie vor bestuenden Preisrisiken. Das gelte nicht zuletzt mit Blick auf das Risiko stark steigender Kosten als Folge ueberhoehter Lohnabschluesse.

Dies koenne die EZB nicht ignorieren. Auf der anderen Seite seien Wachstumsrisiken erkennbar, etwa eine moegliche weitere Aufwertung des Euro und die anhaltenden Finanzmarktturbulenzen. Angesichts dieser Vorgaben haelt Weber die Fortsetzung des von der EZB seit Sommer letzten Jahres verfolgten Kurses stabiler Leitzinsen auch weiter fuer angemessen.

Die Forderungen, mehr Transparenz auf den Finanzmaerkten zu schaffen, werden von Weber unterstuetzt. >>Wenn die Marktteilnehmer Vertrauen zurueckgewinnen moechten, ist das unabdingbar. Eine solidere Basis fuer die Bewertung der Finanzmarktlage haben wir, wenn weitere Jahresabschluesse veroeffentlicht worden sind.
>>Wenn Finanzinstitute so vorgehen, hat das mit einer Salamitaktik
>>nichts zu tun>Letztlich bestimmen die Maerkte, wann ein endgueltiger Schlussstrich unter die Finanzmarktturbulenzen gezogen werden kann.
Warnungen vor einer Kreditklemme haelt Weber fuer unbegruendet: >>Die Bonitaet der Kreditkunden hat sich durch die Restrukturierung ihrer Bilanzen in den letzten Jahren und die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung deutlich verbessert. Ausserdem erwarte ich eher einen noch intensiveren Wettbewerb zwischen den Banken im Kreditgeschaeft als eine Einschraenkung der Kreditvergabe. Das nutzt den Kreditkunden. Fuer eine Kreditklemme gibt es keinerlei Anhaltspunkte.
Den vollstaendigen Konjunkturbericht koennen Sie als PDF abrufen unter:
http://www.bankenverband.de/nla.asp?art=05083901
Pressekontakt:
Bundesverband deutscher Banken
Presse und Kommunikation
Burgstr. 28
10178 Berlin
Telefon (0 30) 16 63 - 12 01 / - 12 02
Telefax (0 30) 16 63 - 12 99
Mailto:Pressestelle@bdb.de

| bdb-service
Weitere Informationen:
http://www.bankenverband.de/presse
http://www.bankenverband.de/nla.asp?art=05083901

Weitere Berichte zu: Konjunkturbericht Konjunkturprogramm Kreditklemme

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet
20.07.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Frühwarninstrument zeigt „grün“ - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt gering
19.07.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops