Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Indikator Jobmaschine Mittelstand

29.05.2002


"Der KfW-Indikator "Jobmaschine Mittelstand" gibt Auskunft über die Beschäftigungsabsichten investierender Mittelständler. Berücksichtigt werden während des jeweiligen Bezugsmonats im Rahmen der gewerblichen Breitenprogramme der Bank geförderte Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 50 Mio EUR und höchstens 500 Beschäftigten. Die Kennziffer basiert auf den Angaben der Firmen zu den bei ihnen bereits bestehenden Arbeitsplätzen sowie der geplanten Veränderung der Arbeitsplatzanzahl im Zuge des finanzierten Investitionsprojektes. Sie zeigt die mit den Investitionsvorhaben durchschnittlich angestrebte prozentuale Beschäftigungsveränderung an. Der Indikator wird als gewichtetes arithmetisches Mittel der Einzelangaben für die vier Hauptwirtschaftsbereiche "Verarbeitendes Gewerbe", "Bau", Handel und "Dienst-leister" sowie als Gesamtgröße ausgewiesen." "Quelle:obs/KfW"

Erholung setzt sich fort

Die im April von der KfW geförderten mittelständischen Investoren planten im Durchschnitt aller Branchen einen Beschäftigungszuwachs von 9,4 %. Das sind 0,7 Prozentpunkte mehr als im März und zugleich der höchste Wert seit September vergangenen Jahres. Der Aprilwert des Vorjahres wurde sogar um 1,8 Prozentpunkte übertroffen.

Positive Impulse kamen im April von allen Branchen bis auf den Bau. Während die Investoren aus dem Verarbeitenden Gewebe ihre Beschäftigungspläne um vergleichsweise bescheidene 0,2 Prozentpunkte auf 6,6 % ausweiteten, zeigte sich der tertiäre Sektor äußerst dynamisch: So zogen die Beschäftigungsabsichten des Handels im Vormonatsvergleich um 1,8 Prozentpunkte auf 13,3 % an, die Dienstleister erzielten ein Plus von 0,9 Prozentpunkten auf 12,2 %. Der Bau hingegen plante, 5,9 % mehr Arbeitnehmer zu beschäftigen; das sind 0,8 Prozentpunkte weniger als im März.

Der KfW-Indikator "Jobmaschine Mittelstand" gibt Auskunft über die Beschäftigungsabsichten investierender Mittelständler. Berücksichtigt werden während des jeweiligen Bezugsmonats im Rahmen der gewerblichen Breitenprogramme der Bank geförderte Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 50 Mio EUR und höchstens 500 Beschäftigten. Die Kennziffer basiert auf den Angaben der Firmen zu den bei ihnen bereits bestehenden Arbeitsplätzen sowie der geplanten Veränderung der Arbeitsplatzanzahl im Zuge des finanzierten Investitionsprojektes. Sie zeigt die mit den Investitionsvorhaben durchschnittlich angestrebte prozentuale Beschäftigungsveränderung an. Der Indikator wird als gewichtetes arithmetisches Mittel der Einzelangaben für die vier Hauptwirtschaftsbereiche "Verarbeitendes Gewerbe", "Bau", Handel und "Dienstleister" sowie als Gesamtgröße ausgewiesen.

Christine Volk | ots

Weitere Berichte zu: Indikator Investitionsprojekt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Der Dauerläufer: Starke Binnennachfrage macht diesen Aufschwung robuster als seine Vorgänger
17.10.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Positiv für die Volkswirtschaft: Die Zahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen steigt weiter
12.10.2017 | Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz