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RegioMarket - Internationale Zusammenarbeit zur Förderung regionaler Kooperationen

29.01.2008
Gemeinsam mit 16 internationalen Partnern aus Deutschland, Österreich, Italien, Liechtenstein, Slowenien, Frankreich und der Schweiz engagierte sich die Hochschule Albstadt-Sigmaringen in dem vor fast zwei Jahren gestarteten Projekt RegioMarket. Es handelt sich dabei um ein EU-Regionalentwicklungsprojekt zur Förderung des gesamten Alpenraumes, das mit 2,6 Mio. Euro dotiert ist. Am 13. und 14. Februar werden die Ergebnisse auf einer Abschlusskonferenz in Friedrichshafen präsentiert.

Die globalisierte Welt ist durch einen scharfen Wettbewerb geprägt. Diesem sind nicht nur Unternehmen ausgesetzt, vielmehr stehen auch Regionen vor der Herausforderung, wettbewerbsfähig und damit für Investoren und gut ausgebildete Arbeitskräfte attraktiv zu sein.

Die Zusammenarbeit Kleiner und Mittlerer Unternehmen (KMU), die das Rückgrat der Wirtschaft in Baden-Württemberg darstellen, ist ein zentraler Baustein zur Stärkung der regionalen Wirtschaftsaktivitäten. Im Rahmen des Projektes "RegioMarket" der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg hat die Hochschule Albstadt-Sigmaringen an der Entwicklung von Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren derartiger Kooperationen entscheidend mitgewirkt.

Gemeinsam mit 16 internationalen Partnern aus Deutschland, Österreich, Italien, Liechtenstein, Slowenien, Frankreich und der Schweiz engagierte sich die Hochschule Albstadt-Sigmaringen in dem vor fast zwei Jahren gestarteten Projekt RegioMarket. Es handelt sich dabei um ein EU-Regionalentwicklungsprojekt zur Förderung des gesamten Alpenraumes, das mit 2,6 Mio. Euro dotiert ist.

Ziele von RegioMarket sind die Stärkung der Wirtschaft und die Erhöhung der Wertschöpfung in den Regionen. Dadurch sollen Arbeitsplätze in den ländlichen Gebieten gesichert oder geschaffen werden. Das Projekt verbindet dabei ökonomische mit ökologischen Zielen: die Entwicklung von nachhaltigen Marketingstrategien soll zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft beitragen. Davon profitieren können KMU aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Lebensmittel sowie Gastronomie und Tourismus.

Der Nutzen für die beteiligten Unternehmen liegt darin, dass diese eine Orientierungshilfe beim Aufbau einer kooperativen Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen erhalten. Anhand dieses Instrumentariums können Marketingkooperationen, die regionale Produkte in der Region effektiver vermarkten wollen, aufgebaut oder optimiert werden.

"Kooperationen sind gerade für den Mittelstand ein ideales Instrument, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und nationale Grenzen zu überwinden. Gemeinsame Marketing-Aktivitäten stellen hierbei einen ersten wichtigen Schritt dar", sagt der Projektleiter der Hochschule, Professor Dr. Lutz Sommer, Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen.

Die Abschlusskonferenz von RegioMarket findet am 13. und 14. Februar in Friedrichhafen statt. Unternehmen, Wirtschaftförderern und anderen Interessierten werden dort die Ergebnisse des Projektes vorgestellt. Dabei werden nicht nur Grundlagen regionaler Zusammenarbeit in den drei Sektoren Lebensmittel, Tourismus und Gastronomie sowie Erneuerbare Energien, sondern auch wirksame Marketingstrategien für diese Kooperationen aufgezeigt.

Gemeinsam mit regionalen Vertretern aus dem ganzen Alpenraum sollen diese in Workshops vertieft diskutiert und zukünftige Kooperationsnetzwerke geknüpft werden. Die Projektergebnisse werden in Form eines Leitfadens für regionale Marketing-Initiativen vorgestellt und den Teilnehmern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Veranstaltungsort: Graf-Zeppelin-Haus, Friedrichshafen (D), www.gzh.de
Datum: 13.-14. Februar 2008
Die Beiträge des ersten Konferenztages werden simultan in Deutsch, Französisch, Italienisch und Slowenisch übersetzt. Am zweiten Tag ist die Konferenzsprache Englisch.
Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten:
Tel. 0 74 31 - 5 79 - 5 04

Arne Geertz | idw
Weitere Informationen:
http://www.regiomarket-zollernalb.de

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