Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Anbindung von Trayport an REGIS-TR für REMIT-Meldungen

11.06.2015

Trayport weitet seine EMIR-Anbindung auf REMIT-Meldungen aus und nutzt hierfür REGIS-TR als Registered Reporting Mechanism

Trayport-Teilnehmer können durch die Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen Trayport und dem europäischen Transaktionsregister REGIS-TR ihrer Meldepflichten gemäß REMIT (Regulation on Wholesale Energy Market Integrity and Transparency, Verordnung über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts) nachkommen.

Gemäß REMIT sind Marktteilnehmer verpflichtet, innerhalb der EU getätigte Transaktionen in Bezug auf Energiegroßhandelsprodukte an einen Registered Reporting Mechanism (RRM) zu melden. REGIS-TR ist ein Joint Venture von Clearstream (Gruppe Deutsche Börse) und Iberclear (BME Group) und eines von mehreren RRMs, mit denen sich Trayport verbinden wird.

Die meisten Marktteilnehmer handeln an mehreren organisierten Marktplätzen und tätigen auch bilaterale Transaktionen. Diese Fragmentierung stellt die Teilnehmer vor die schwierige Aufgabe, ihren Meldepflichten effizient nachzukommen.

Dank der Anbindung der Handelsplattform von Trayport an den Registered Reporting Mechanism von REGIS-TR können die Marktteilnehmer an verschiedenen Märkten getätigte Transaktionen gebündelt melden. Dies gibt ihnen einen umfassenden Überblick über ihre Transaktionen und ermöglicht ihnen ein schlankes Meldewesen. Hierdurch lassen sich Kosten und Aufwand, die bei verschiedenen Kontrahenten und Meldung an mehrere RRMs entstehen, erheblich reduzieren.

Im Rahmen der Delegierung der REMIT-Meldeaufgaben an Trayport werden alle relevanten Quelldaten für Transaktionen an bestimmten Marktplätzen sowie bilaterale Transaktionen zuerst durch Trayport konsolidiert und aufbereitet, bevor sie an den Registered Reporting Mechanism von REGIS-TR übermittelt werden. Auf der Benutzeroberfläche von REGIS-TR finden Teilnehmer eine umfassende Übersicht, die es ihnen ermöglicht zu prüfen, ob die Meldung in ihrem Namen korrekt ausgeführt wurde.

Standardverträge an organisierten Marktplätzen müssen ab dem 7. Oktober 2015 gemeldet werden, wobei die Meldepflicht für Nicht-Standardverträge hingegen erst am 7. April 2016 in Kraft tritt.

Paul Rennison, Trade Services Management bei Trayport, sagte: "Für EMIR-Meldungen besteht bereits eine gut funktionierende Anbindung an REGIS-TR, und wir freuen uns sehr, diese nun auch auf REMIT-Meldungen auszuweiten.

Durch die Intensivierung unser Zusammenarbeit stellt Trayport erneut unter Beweis, dass unsere Lösung alle wesentlichen Anforderungen in Bezug auf Datenerfassung und -aufbereitung, Lifecycle Event Support, Fehlerbehebung und Meldepflichten erfüllt, um als verlässliches REMIT-Meldesystem Erfolg zu haben. Die Anbindung der Handelsplattform von Trayport an RRMs resultiert aus der Rückmeldung von Kunden und die Anbindungen an zusätzliche RRMs wird dementsprechend unterstützt."

"Die Teilnehmer von Trayport bekommen durch diese Kooperation eine marktführende Lösung zur Erfüllung ihrer Meldepflichten an die Hand", so David Retana, Managing Director bei REGIS-TR. "Der neue Service für REMIT-Meldungen wird denselben hohen Standard haben, wie ihn Marktteilnehmer von der bereits bestehenden Zusammenarbeit von Trayport und REGIS-TR im Bereich der EMIR-Meldungen gewohnt sind. Da REGIS-TR als EMIR-Transaktionsregister registriert ist, sind die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an das System deutlich höher als die für einen REMIT-RRM vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen."

Über Trayport

Trayport ist ein führender Anbieter von Handelslösungen für den Energiemarkt für Händler, Broker und Börsen weltweit. Das Unternehmen entwickelt, verwendet und unterstützt hochwertige, zuverlässige Software für den globalen Handel in mehreren Asset-Klassen, in geclearten als auch in OTC-Märkten. Trayports GlobalVisionSM-Software wird von den weltweit größten Handelsunternehmen an hochprofilierten Märkten verwendet, zu denen Derivat- und Cash-Instrumente zählen. Gegründet wurde Trayport 1993 und besitzt Niederlassungen in London, New York und Singapur. Trayport ist eine Tochtergesellschaft der GFI Group Inc. (NYSE: GFIG).

Für weitere Informationen zu Trayport Limited wenden Sie sich bitte an:

Sybille Mueller
Lindsay Clarke
Streets Consulting
Tel.: +44 (0)20 7959 2235
Sybille.Mueller@streetsconsulting.com
Lindsay.Clarke@streetsconsulting.com

Über REGIS-TR

REGIS-TR ist ein zentrales Transaktionsregister, in dem Derivate auf zahlreiche Produktklassen erfasst werden können. REGIS-TR reduziert den Administrationsaufwand und optimiert die operative Verwaltung solcher Transaktionen. Das System dient der Sammlung und Verwaltung von Informationen zu sämtlichen von den Teilnehmern gemeldeten Derivatetransaktionen und bietet Marktteilnehmern sowie Aufsichtsbehörden einen komprimierten Überblick über die entsprechenden Positionen.

REGIS-TR erfüllt bereits alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen, die bislang veröffentlicht wurden, und richtet sich an Finanzinstitute und Nichtfinanzinstitute. Das Transaktionsregister bietet flexible Teilnahmemöglichkeiten je nach Profil und Bedürfnissen aller Interessengruppen und Akteure am Derivatemarkt.

Pressekontakt bei REGIS-TR
Oliver Frischemeier, +352-243-36606
Oscar Moya +34 91 589 12 86
media@regis-tr.com

Weiterführende Links
www.trayport.com
www.regis-tr.com

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigung legt weiter zu
29.05.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index sinkt nach März-Hoch
23.05.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode für die Datenübertragung mit Licht

Der steigende Bedarf an schneller, leistungsfähiger Datenübertragung erfordert die Entwicklung neuer Verfahren zur verlustarmen und störungsfreien Übermittlung von optischen Informationssignalen. Wissenschaftler der Universität Johannesburg, des Instituts für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) präsentieren im Fachblatt „Journal of Optics“ eine neue Möglichkeit, glasfaserbasierte und kabellose optische Datenübertragung effizient miteinander zu verbinden.

Dank des Internets können wir in Sekundenbruchteilen mit Menschen rund um den Globus in Kontakt treten. Damit die Kommunikation reibungslos funktioniert,...

Im Focus: Strathclyde-led research develops world's highest gain high-power laser amplifier

The world's highest gain high power laser amplifier - by many orders of magnitude - has been developed in research led at the University of Strathclyde.

The researchers demonstrated the feasibility of using plasma to amplify short laser pulses of picojoule-level energy up to 100 millijoules, which is a 'gain'...

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungen

49. eucen-Konferenz zum Thema Lebenslanges Lernen an Universitäten

29.05.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz an der Schnittstelle von Literatur, Kultur und Wirtschaft

29.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Intelligente Sensoren mit System

29.05.2017 | Messenachrichten

Geckos kommunizieren überraschend flexibel

29.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

1,5 Millionen Euro für vier neue „Innovative Training Networks” an der Universität Hamburg

29.05.2017 | Förderungen Preise