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Aktienrückkauf erfolgreich über die Frankfurter Wertpapierbörse abgewickelt

25.11.2014

Das Aktienrückkaufprogramm der Rhön-Klinikum AG mit einem Volumen von rund 1,7 Mrd. Euro ist erstmals in Deutschland über börsennotierte handelbare Andienungsrechte abgewickelt worden.

Das Unternehmen wählte damit eine bislang in Deutschland noch nicht praktizierte Vorgehensweise, um überschüssiges Eigenkapital an die Aktionäre zurückzugeben.

Die mit der Transaktion beauftragte Baader Bank hat dafür zusammen mit der Frankfurter Wertpapierbörse ein neues Verfahren entwickelt, wonach der Rückkauf über handelbare Andienungsrechte organisiert wurde.

Dies ermöglichte den Aktionären der RHÖN-KLINIKUM AG, sowohl ihre Andienungsrechte als auch die bereits angedienten Aktien im regulierten Markt mit überwachter Preisfeststellung zu handeln. Insgesamt wurden an der Frankfurter Wertpapierbörse Andienungsrechte im Wert von 29,9 Mio. Euro gehandelt.

„Wir freuen uns, dass wir diese innovative Dienstleistung gemeinsam mit Rhön-Klinikum und der Baader Bank erfolgreich umsetzen konnten. Mit dem Handel von Andienungsrechten bieten wir Unternehmen nun eine interessante Option für Rückkaufmaßnahmen an“, sagte Dr. Cord Gebhardt, Leiter des Primärmarktes der Deutschen Börse.

„Die erstmalige Durchführung eines Aktienrückkaufs mit Hilfe handelbarer Andienungsrechte in Deutschland versetzte die Aktionäre auf Basis der hohen Liquidität in Andienungsrechten und Aktien plangemäß in die Lage, ihre Aktienposition der jeweiligen Strategie entsprechend auf die „neue Rhön“ anzupassen“, sagte Christian Bacherl, Co-Head Corporates & Markets der Baader Bank AG.

„Aus Sicht unseres Unternehmens war der gemeinsam mit unseren Partnern umgesetzte Aktienrückkauf ein voller Erfolg und ein starker Vertrauensbeweis des Marktes in unsere Konzeption, mit einem sehr flexiblen Instrument einen Großteil des Verkaufserlös an unsere Anteilseigner auszuschütten“, sagte der CFO der RHÖN-KLINIKUM AG, Jens-Peter Neumann.

Die mit dem Aktienrückkauf verbundene Anpassung des Eigenkapitals reflektiere zudem den veränderten Unternehmenszuschnitt und sei eine stabile bilanzielle Basis für den künftigen Wachstumskurs von Rhön.

Ansprechpartner für die Medien:
Patrick Kalbhenn
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