Anzeige
Nach mehrjährigem Test und einem Budget von 40 Millionen Euro (350.000 € pro Zug) können die Passagiere des TGV Est - 52 Züge zwischen Paris und Deutschland - nun diesen Service nutzen.
Die Datenübertragungsrate soll 2 Mbps beim Empfangen (Downstream) und 512 Kbps beim Senden (Upstream) betragen; die Verbindung soll bis zu einer Geschwindigkeit von 320 km/h zuverlässig sein und ist auf rund 20% der Reisenden ausgelegt.
Technisch gesehen wird die Verbindung alternativ über Satellit oder WLAN aufgebaut. Jeder Zug ist mit einem kabellosen Netz ausgestattet, und mit Servern, die die notwendige Bandbreite reduzieren, indem sie z.B. Inhalte an Bord bereits mitführen. In den Bahnhöfen erfolgt die Verbindung über fest installierte Schaltstellen, und unterwegs wird sie über Satellit aufgebaut.
WLAN Zugangspunkte ermöglichen die reibungslose Durchfahrt von Tunneln, in denen der Satellitenempfang nicht möglich ist.
Der Zugang kostet 4,99 € pro Stunde oder 9,99 € für die gesamte Reise. Bezahlt wird per Kreditkarte am eigenen PC oder mit einer Prepaid Karte, die für 5 oder 10 € im Zug oder in den Bahnhöfen erhältlich ist.
Neben der Internetverbindung werden noch weitere Dienste angeboten:
- Videos (aktuelle Filme, Konzerte) über Streaming
- Interaktive Lernsoftware (Informatik, Kochen, Sprachen)
- Ein "KidBox" Dienst, zur Beschäftigung von Kindern (Spiele, Malprogramme, Zeichentrickfilme)
- Zugang zu den Nachrichten, Tageszeitungen
- Stadtführer für 47 Städte
- Informationen zur aktuellen Reise (Geschwindigkeit, voraussichtliche Ankunftszeit, Position)
Basierend auf den hier gewonnenen Erkenntnissen soll im September 2011 entschieden werden, ob der Dienst auf das restliche TGV-Netz ausgeweitet werden soll.
Quelle: "La SNCF propose une connexion Wi-Fi dans le TGV", Techno-sciences - 05.12.2010 http://www.techno-science.net/?onglet=news&news=8492
Redakteur: Sebastian Ritter, sebastian.ritter@diplomatie.gouv.fr
Wissenschaft-Frankreich (Nummer 195 vom 15.12.2010) Französische Botschaften in Deutschland und Österreich
Sebastian Ritter | Quelle: Wissenschaft-Frankreich
Weitere Informationen: www.wissenschaft-frankreich.de
Weitere Berichte zu: Hochgeschwindigkeitszug > Satellit > TGV > WLAN > WLAN-Anschluss
RFID auf Umverpackungen soll Konsumgüterindustrie revolutionieren
24.05.2012 | FIR e. V. an der RWTH Aachen
Softwareplattform „Total Airport Management Suite“ optimiert Abläufe am Flughafen
22.05.2012 | Siemens AG
Seit Jahrzehnten ist es ein Traum von Biologen und Pflanzenzüchtern auf der ganzen Welt: Der Genpool an Nutzpflanzen ließe sich wesentlich erweitern und verbessern, wenn die bestehenden Barrieren für die Kreuzung von Pflanzenarten überwunden werden könnten. Davon würde vor allem die Agrarwirtschaft profitieren.
Allerdings konnten die molekularen Grundlagen vieler Kreuzungsbarrieren und die Vorgänge bei der doppelten Befruchtung von Blütenpflanzen lange Zeit nicht untersucht werden. Viele Kreuzungsversuche schlugen fehl, weil es nicht gelang, das Wachstum des männlichen Pollenschlauchs (der die Spermazellen transportiert) zum weiblichen Eiapparat anzuregen.
Ein Forschungsteam der Universität Regensburg unter der Leitung von ...
GEOMAR installiert MoLab an Kaltwasserkorallen-Riff vor Nordnorwegen
Morgen startet das Kieler Forschungsschiff POSEIDON vom norwegischen Bergen aus zu einer Expedition ins Europäische Nordmeer. An Bord befindet sich das neu entwickelte Ozeanboden-Observatorium MoLab. Die Wissenschaftler werden es erstmals für vier Monate an einem Kaltwasserkorallen-Riff vor Nordnorwegen installieren.
Bisher hatten Meeresforscher die Qual der Wahl, wenn sie komplexe Prozesse ...
Zellen nutzen zur Kommunikation untereinander eine ganze Reihe an Proteinen. Darunter auch ein Zelloberflächenprotein, das in bestimmten Fällen die Entstehung von Krebs fördert, wie Berner Zellbiologen herausgefunden haben.
Schaltet man es aus, wird dadurch auch Krebs gehemmt oder gar verhindert. Da dieses Protein bereits in den ersten sich teilenden Krebszellen vorhanden ist, versprechen diese Ergebnisse völlig neue Ansätze zur Krebsbekämpfung in einem sehr frühen Stadium.
Prof. Eduardo Moreno und sein Team vom Institut für Zellbiologie der Universität Bern ...
Autopsie einer Eruption
Forscher der RUB und aus Bristol berichten in Science
Wie die Vorgänge tief im Inneren von Vulkanen mit den an der Oberfläche gemessenen seismischen Daten zusammenhängen, berichten Forscher des Bereichs Petrologie der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit Kollegen aus Bristol in der Zeitschrift Science. Sie analysierten das Wachstum von Kristallen in der Magmakammer und nutzten Aufzeichnungen der seismischen Aktivität. Die ...
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Anzeige
Anzeige

Forschungscampus caMPlusQ der Saarbrücker Materialwissenschaft und Werkstofftechnik eröffnet
25.05.2012 | Materialwissenschaften
25.05.2012 | Architektur Bauwesen
NTU and I²R scientists invent revolutionary chipset for high-speed wireless data transfer
25.05.2012 | Informationstechnologie
Von Urheberrechtsfragen bis hin zur Cyberkriminalität und Wirtschaftsspionage
25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Das zweite Leipziger Fachgespräch Feste Biomasse 2012 findet am 13. Juni statt
25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten