Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

Wien parkt mit dem Handy: Im März erstmals 1 Million mobil gelöste Parkscheine

08.04.2009
Handy Parken durchbricht die Millionen-Grenze: Im März 2009 wurden in Wien erstmals mehr als 1 Million Parkscheine innerhalb eines Monats mit dem Handy gelöst.

Anzeige

Damit werden mehr als ein Drittel aller Parkscheine in der Bundeshauptstadt mobil bestellt. Das von mobilkom austria und Siemens entwickelte Service ist mit 300.000 registrierten Kunden das meistgenutzte mobile Service Österreichs. Außergewöhnlich: Die hohe Akzeptanz verteilt sich völlig gleichmäßig über alle Altersgruppen.


"Der große Erfolg von Handy Parken liegt in der einfachen Bedienung und in der Kostentransparenz: Ich schicke ein SMS mit der gewünschten Parkzeit, bekomme kostenlos ein Bestätigungs- und Erinnerungs-SMS, bezahlen kann ich über die Handyrechnung", so Dr. Reinhard Zuba, Bereichsleiter Marketing mobilkom austria. "Diese einfache Lösung bringt auch in allen anderen Städten immer mehr zufriedene Kunden." Ein weiterer Erfolgsfaktor ist, dass der mobile Parkscheinkauf dank paybox für Kunden aller österreichischen Mobilfunkbetreiber verfügbar ist.

Österreich mit rund 1,1 Millionen Parkscheinen unter den Vorreitern
Handy Parken wurde von mobilkom austria und Siemens entwickelt und Ende 2003 eingeführt. Nach dem Start in Wien folgten mit St. Pölten, Mödling, Stockerau, Gleisdorf, Wels, Gmunden und Bregenz sieben Städte. Derzeit wird an der Einführung in weiteren Städten gearbeitet. Heute nutzen rund 300.000 Kunden dieses Service - bundesweit wurden im März rund 1,1 Millionen Parkscheine mobil gelöst. Damit ist Österreich auch beim mobilen Parken international wieder einmal unter den Vorreitern. Systeme, die etwa in Deutschland zum Einsatz kommen, verzeichnen lediglich Kundenzahlen im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Meist handelt es sich dabei um Plattformen für mehrere Systeme mit unterschiedlichen Tarifmodellen und Registriervorgängen, wie sie im November 2008 auch in Linz eingeführt wurde.

Kontinuierliches Wachstum
"Wir freuen uns, der Stadt Wien mit diesem System eine stabile Plattform für ein derart breit angenommenes Service zur Verfügung stellen zu können", so Dr. Albert Felbauer, Bereichsleiter Siemens IT Solutions & Services, der schon bei der Einführung des Systems in Wien vor rund sechs Jahren vom Erfolg von Handy Parken überzeugt war. "Mittlerweile findet die Lösung vermehrt internationales Interesse, was uns in Österreich natürlich besonders freut."

Mobil geparkt wird unabhängig vom Alter
Das mobile Park-Service wird unabhängig von Alter oder Geschlecht genutzt: Bei den A1 Vertragskunden, die 2008 mobil geparkt haben, waren jeweils rund ein Viertel jünger als 30 Jahre (25,5 %), zwischen 30 und 40 (23,5 %) bzw. von 40 bis 50 (25,5 %) Jahre alt sowie älter als 50 Jahre (25,5 %). 58 % der Nutzer waren 2008 Männer, 42 % Frauen. Im Durchschnitt bewerten die Kunden das System im Schulnotensystem mit der Note 1,4 und immerhin 99 % würden Handy Parken weiter empfehlen.

Effiziente Lösung für Gemeinden
Auch der Wiener Stadtverwaltung ist mit der Einführung der kundenfreundlichen und komfortablen Alternative zum bestehenden Parkscheinsystem ein entscheidender Schritt gelungen. "Den Fahrzeuglenkern bietet das System nutzerfreundliche Bedienung und einfache Bezahlung der Parkometerabgabe, in der Verwaltung ermöglicht es verbesserte administrative Abläufe", so Senatsrätin Johanna Haimböck von der Finanzverwaltung der Stadt Wien.

So funktioniert Handy Parken
Das Bestellen und Bezahlen des Handy Parkens erfolgt in wenigen Schritten. Nach der Erst-Anmeldung per SMS oder online auf http://www.handyparken.at schickt der Kunde fürs Parken nur mehr ein SMS mit der gewünschten Parkdauer. Er erhält sofort ein Bestätigungs-SMS sowie ein kostenloses Erinnerungs-SMS, bevor das Parkticket abläuft. Neben den Parkgebühren entstehen für den Kunden damit nur die Kosten für das Bestell-SMS.

Werner Reiter | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www.mobilkom.at
www.handyparken.at

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht RFID auf Umverpackungen soll Konsumgüterindustrie revolutionieren
24.05.2012 | FIR e. V. an der RWTH Aachen

nachricht Softwareplattform „Total Airport Management Suite“ optimiert Abläufe am Flughafen
22.05.2012 | Siemens AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ein Kompass für Pollenschläuche - Forscher überwinden Barrieren für die Kreuzung von Pflanzenarten


Seit Jahrzehnten ist es ein Traum von Biologen und Pflanzenzüchtern auf der ganzen Welt: Der Genpool an Nutzpflanzen ließe sich wesentlich erweitern und verbessern, wenn die bestehenden Barrieren für die Kreuzung von Pflanzenarten überwunden werden könnten. Davon würde vor allem die Agrarwirtschaft profitieren.

Allerdings konnten die molekularen Grundlagen vieler Kreuzungsbarrieren und die Vorgänge bei der doppelten Befruchtung von Blütenpflanzen lange Zeit nicht untersucht werden. Viele Kreuzungsversuche schlugen fehl, weil es nicht gelang, das Wachstum des männlichen Pollenschlauchs (der die Spermazellen transportiert) zum weiblichen Eiapparat anzuregen.

Ein Forschungsteam der Universität Regensburg unter der Leitung von ...

Im Focus: Erster Einsatz für neuartiges Meeresbodenobservatorium


GEOMAR installiert MoLab an Kaltwasserkorallen-Riff vor Nordnorwegen

Morgen startet das Kieler Forschungsschiff POSEIDON vom norwegischen Bergen aus zu einer Expedition ins Europäische Nordmeer. An Bord befindet sich das neu entwickelte Ozeanboden-Observatorium MoLab. Die Wissenschaftler werden es erstmals für vier Monate an einem Kaltwasserkorallen-Riff vor Nordnorwegen installieren.

Bisher hatten Meeresforscher die Qual der Wahl, wenn sie komplexe Prozesse ...

Im Focus: Möglicher neuer Ansatz gegen Krebs im Frühstadium entdeckt


Zellen nutzen zur Kommunikation untereinander eine ganze Reihe an Proteinen. Darunter auch ein Zelloberflächenprotein, das in bestimmten Fällen die Entstehung von Krebs fördert, wie Berner Zellbiologen herausgefunden haben.

Schaltet man es aus, wird dadurch auch Krebs gehemmt oder gar verhindert. Da dieses Protein bereits in den ersten sich teilenden Krebszellen vorhanden ist, versprechen diese Ergebnisse völlig neue Ansätze zur Krebsbekämpfung in einem sehr frühen Stadium.

Prof. Eduardo Moreno und sein Team vom Institut für Zellbiologie der Universität Bern ...

Im Focus: Wie Magmafluss, Kristallwachstum und seismische Aktivität zusammenhängen


Autopsie einer Eruption
Forscher der RUB und aus Bristol berichten in Science

Wie die Vorgänge tief im Inneren von Vulkanen mit den an der Oberfläche gemessenen seismischen Daten zusammenhängen, berichten Forscher des Bereichs Petrologie der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit Kollegen aus Bristol in der Zeitschrift Science. Sie analysierten das Wachstum von Kristallen in der Magmakammer und nutzten Aufzeichnungen der seismischen Aktivität. Die ...

Im Focus: Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit


Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.

Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.

„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

Forschungscampus caMPlusQ der Saarbrücker Materialwissenschaft und Werkstofftechnik eröffnet

25.05.2012 | Materialwissenschaften

Energieoptimiert Bauen

25.05.2012 | Architektur Bauwesen

NTU and I²R scientists invent revolutionary chipset for high-speed wireless data transfer

25.05.2012 | Informationstechnologie

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

Von Urheberrechtsfragen bis hin zur Cyberkriminalität und Wirtschaftsspionage

25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Das zweite Leipziger Fachgespräch Feste Biomasse 2012 findet am 13. Juni statt

25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Familie und Wissenschaft

25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp