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Ziel des Forschungsprojektes „Green Logistics Target Costing“ ist es daher eine Methodik zur kundenorientierten, grünen Gestaltung von Logistikprozessen im Rahmen der Produktentwicklung zu konzipieren. Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt können unter http://www.ipri-institute.com angefordert werden.
Um Produkte mit Leistungsanteilen einer „grünen“ Logistik entsprechend der Kundenwünsche zu gestalten, müssen die damit verbundenen Kundennutzen bekannt sein. Überwiegt der Nutzen der ökologischen Produkteigenschaft den Preis, sind Kunden bereit, das Produkt zu erwerben. Die Herausforderung für Unternehmen besteht darin, den Aufwand für die Realisierung der ökologischen Produkteigenschaften relativ zu dem Kundennutzen zu steuern.
Die Zusammenführung der Produkteigenschaften, deren Kundennutzen und deren Umsetzungsaufwand wird durch die Target-Costing-Methode ermöglicht. Bisher ist jedoch unbekannt, wie hoch Kunden die Bedeutung der zusätzlichen Produkteigenschaft „grüne Logistik“ im Vergleich zu technischen Funktionen einschätzen. Ein geeignetes Verfahren um diese Produkteigenschaften zu bewerten, soll daher im Forschungsprojekt erarbeitet werden.
Als Zielbranchen sind die chemische Industrie und der Maschinenbau vorgesehen. In der chemischen Industrie besteht eine hohe Abhängigkeit von Grundstoffen, für die oft lange Transportwege bei großen Mengen erforderlich sind. Im Maschinenbau besteht eine hohe Produktkomplexität, die sich auch in der Logistik widerspiegelt.
Das Forschungsprojekt bearbeitet das IPRI zusammen mit dem Institut für Logistik und Unternehmensführung (LogU) der TU Hamburg-Harburg. Um die Praxisorientierung in jeder Projektphase zu sichern, arbeiten die Forschungsinstitute in enger Abstimmung mit kleinen und mittelständischen Unternehmen der betrachteten Zielbranchen.
Ansprechpartner für das Projekt am IPRI ist Dipl.-Wirtsch.-Inf. Sebastian Berlin (0711 62032680 oder sberlin@ipri-institute.com).
Förderhinweis: Das IGF-Vorhaben 16474 N der Forschungsvereinigung Bundesvereinigung Logistik e.V. - BVL, Schlachte 31, 28195 Bremen wird über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ (AiF) e. V. im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Dr. Mischa Seiter | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ipri-institute.com
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