Anzeige
Die neuen Radaranlagen sollen dabei die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Fahrzeuges auf einer Teilstrecke ermitteln. Das seit 2003 auf der Autobahn A10, in der Nähe von Orleans, getestete System ist nun marktreif. Nach Angaben des Ministeriums soll es ab der zweiten Jahreshälfte verstärkt zum Einsatz kommen.
Zunächst geht es jedoch eher um eine pädagogische Maßnahme: dem betroffenen Fahrer wird lediglich angezeigt, dass er zu schnell fährt. Jedoch ist nicht ausgeschlossen, dass künftig bei überhöhter Geschwindigkeit auch Strafen fällig werden.
Solche Radaranlagen kommen bereits in Großbritannien, Deutschland, Italien und Norwegen zur Anwendung.
Durch diese Maßnahme erhofft sich die Regierung, die Sicherheit auf den französischen Straßen deutlich zu erhöhen.
1998 kamen noch über 9.000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. 2009 waren es nur noch 4.260. 2012 sollen es weniger als 3.000 sein.
"Dieses System scheint genauer zu sein und vor allem nicht so gefährlich wie herkömmliche Anlagen, da zu schnell fahrende Autofahrer nicht mehr dazu verleitet werden, ruckartig vor einem Blitzer abzubremsen", erklärt Georges Mothron, UMP-Abgeordneter des Departements Val-d'Oise.
Die Funktionsweise ist einfach: eine erste Kamera erfasst die Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Wagens, und entziffert durch ein spezielles Bildbearbeitungsprogramm dessen Kennzeichen. Dieses wird an eine zweite Kamerastation weitergeleitet, die wenige Kilometer entfernt aufgebaut ist. Sobald das Fahrzeug an ihr vorbeifährt, wird die Durchschnittsgeschwindigkeit errechnet, und dem Fahrer auf einer Anzeigetafel signalisiert.
Entwickelt wurde das System vom Zentrum für technische Studien zur Ausstattung des Mittelmeerraums (Centre d'études techniques de l'équipement Méditerranée).
Quellen: - Artikel aus "Le Monde" – 25.01.2010
- Artikel aus Futura-Sciences – 27.01.2010 -
http://www.futura-sciences.com/fr/news/t/technologie-1/d/radar-troncon-la-police-veut-filmer-lesplaques- dimmatriculation_22374/#xtor=RSS-8
Redakteur: Sebastian Ritter, sebastian.ritter@diplomatie.gouv.fr
Wissenschaft-Frankreich (Nummer 176 vom 03.02.2010)
Französische Botschaften in Deutschland und Österreich
Kostenloses Abonnement durch E-Mail an: sciencetech@botschaft-frankreich.de
Quelle: Wissenschaft-Frankreich
Weitere Informationen: www.wissenschaft-frankreich.de/allemand
Wenn mehr als Produktivität zählt
02.02.2012 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH
Der Verkehr in der Stadt der Zukunft
23.01.2012 | Universität Duisburg-Essen
Durch Verwendung viraler Vektoren können mittels RNAi Genfunktionen in Insekten innerhalb kurzer Zeit studiert werden
Gelbe Biotechnologie ist die Biotechnologie mit Insekten, analog zur grünen (Pflanze) und roten (Tiere) Biotechnologie. Wirkstoffe oder Gene aus Insekten werden charakterisiert und können für die Forschung oder die Anwendung in Landwirtschaft oder Medizin eingesetzt werden.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, verwenden jetzt ein Verfahren, mit dem sie die ...
Optomechanische Interaktionen
Vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Forschende stellen ein mikroskopisches System vor, das Licht in mechanische Schwingung und umgekehrt umwandeln kann. Diese Interaktion ist so stark, dass damit die Bewegung des Oszillators auf einer quantenmechanischen Ebene beeinflussbar wird.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist bekannt, dass die Bewegung von Gegenständen letztlich ...
Matschige Tomaten, braune Bananen und überreife Kirschen – die Abfälle von Großmärkten sind bisher bestenfalls auf dem Kompost gelandet. Künftig sollen sie besser genutzt werden: In einer neu entwickelten Anlage lassen sie sich vergären. Dabei entsteht Methan, das als Kraftstoff Autos antreiben kann.
Lässt der Autofahrer am Zapfhahn Erdgas in den Tank strömen statt Benzin oder Diesel, fährt er günstiger und umweltbewusster: Der Treibstoff schont das Portemonnaie, die Auspuffgase enthalten weniger Kohlenstoffdioxid und kaum Rußpartikel. Zunehmend rüsten Autofahrer daher ihre Otto-Motoren für den Erdgas-Betrieb um. Erdgas gehört jedoch ebenso wie Erdöl zu den ...
Mechanismen bei der Dotierung organischer Halbleiter geklärt
Das Dotieren anorganischer Halbleiter stellt die zentrale Grundlage der modernen Elektronik dar. Dabei werden Halbleitermaterialien, wie beispielsweise Silizium, kontrolliert mit Fremdatomen verunreinigt, wodurch sich die Leitfähigkeit präzise einstellen lässt.
Seit einigen Jahren wird die sogenannte organische Elektronik als zukunftsweisende Technologie entwickelt. Hier werden organische Moleküle und Polymere als Halbleiter verwendet.
...
Sie reinigen, inspizieren und suchen nach Katastrophenopfern – mobile Roboter sind vielseitig einsetzbar.
Doch oft ist keine Karte verfügbar, die ihnen den Weg durch unbekanntes Gelände weist. Ein neuer mobiler Roboter erkundet autonom fremde Umgebungen und kartiert sie. Eine Algorithmen-Toolbox macht’s möglich.
Industrieroboter sind seit Jahren in der Arbeitswelt etabliert – etwa in der Automobil- oder der Hausgerätefertigung verrichten sie zuverlässig ihren Dienst am ...
Anzeige
Anzeige

Wissenschaftler entdecken möglicherweise bewohnbare Super-Erde
02.02.2012 | Physik Astronomie
Study finds southern Indian Ocean humpbacks singing different tunes
02.02.2012 | Studien Analysen
Forscher in Heidelberg untersuchen intrazellulären Transport
02.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
02.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Das Kleinkraftwerk im eigenen Keller
02.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
1. Augsburger Technologietransfer-Kongress
02.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten