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In der Stadt ist man oft besser und schneller mit dem Fahrrad und dem Öffentlichen Nahverkehr (ÖV) unterwegs als mit dem Auto. Doch selten ist das eigene Fahrrad dort, wo man es gut nutzen könnte: zwischen Arbeitsplatz und der nächsten S-Bahnhaltestelle oder in einer anderen Stadt, um vom Bahnhof zu seinem Zielpunkt zu kommen. Ein unkompliziertes und einfaches Angebot, ein Fahrrad zu leihen, käme da gerade recht.
Fahrradverleihsysteme erhöhen nicht nur die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger, sie tragen auch zu einem klimafreundlichen und energieeffizienten Nahverkehr bei. Zu diesem Zweck schreibt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung den Wettbewerb "Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme" - Neue Mobilität in Städten aus. Damit sollen in deutschen Städten und Gemeinden Projekte zum Aufbau innovativer öffentlicher Fahrradverleihsysteme finanziell unterstützt werden. Deren Umsetzung wird von Oktober 2009 bis Ende 2012 mit insgesamt zehn Millionen Euro gefördert.
Gesucht werden Projekte mit Modellcharakter, die im Verbund von Fahrrad und Öffentlichem Verkehr ein hochwertiges und auf andere Städte und Gemeinden übertragbares Verkehrsangebot entwickeln. Dadurch sollen ein fahrradfreundliches Klima geschaffen, die Verfügbarkeit von Fahrrädern erhöht, der motorisierte Individualverkehr reduziert und zugleich die Luftqualität verbessert werden.
Kommunen, Landkreise und regionale Kooperationen, Verkehrsunternehmen und -verbünde sind eingeladen, Angebote zur Initiierung und Umsetzung von Modellprojekten einzureichen. Eine Kooperation mit Betreibern von Fahrradverleihsystemen und weiteren Herstellern und Dienstleistern aus dem Bereich Mobilität ist dabei möglich.
Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 17. Juni 2009.
Der Wettbewerb wird durchgeführt vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie zusammen mit dem Deutschen Institut für Urbanistik.
Kontakt: fahrradverleihsysteme@wupperinst.org
Die Ausschreibungsunterlagen sind im Internet veröffentlicht unter:
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/eu-bund-laender/bund/modellversuch-fahrradverleihsysteme.phtml
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Grundlage des Handelns des als GmbH geführten Instituts ist die Gemeinnützigkeit. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK) ist alleiniger Gesellschafter der GmbH.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Telefon: 030/39001-209
Telefax: 030/39001-130
E-Mail: wenke-thiem@difu.de
Sybille Wenke-Thiem | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.difu.de
www.kommunalweb.de
www.nationaler-radverkehrsplan.de/eu-bund-laender/bund/modellversuch-fahrradverleihsysteme.phtml
RFID auf Umverpackungen soll Konsumgüterindustrie revolutionieren
24.05.2012 | FIR e. V. an der RWTH Aachen
Softwareplattform „Total Airport Management Suite“ optimiert Abläufe am Flughafen
22.05.2012 | Siemens AG
Seit Jahrzehnten ist es ein Traum von Biologen und Pflanzenzüchtern auf der ganzen Welt: Der Genpool an Nutzpflanzen ließe sich wesentlich erweitern und verbessern, wenn die bestehenden Barrieren für die Kreuzung von Pflanzenarten überwunden werden könnten. Davon würde vor allem die Agrarwirtschaft profitieren.
Allerdings konnten die molekularen Grundlagen vieler Kreuzungsbarrieren und die Vorgänge bei der doppelten Befruchtung von Blütenpflanzen lange Zeit nicht untersucht werden. Viele Kreuzungsversuche schlugen fehl, weil es nicht gelang, das Wachstum des männlichen Pollenschlauchs (der die Spermazellen transportiert) zum weiblichen Eiapparat anzuregen.
Ein Forschungsteam der Universität Regensburg unter der Leitung von ...
GEOMAR installiert MoLab an Kaltwasserkorallen-Riff vor Nordnorwegen
Morgen startet das Kieler Forschungsschiff POSEIDON vom norwegischen Bergen aus zu einer Expedition ins Europäische Nordmeer. An Bord befindet sich das neu entwickelte Ozeanboden-Observatorium MoLab. Die Wissenschaftler werden es erstmals für vier Monate an einem Kaltwasserkorallen-Riff vor Nordnorwegen installieren.
Bisher hatten Meeresforscher die Qual der Wahl, wenn sie komplexe Prozesse ...
Zellen nutzen zur Kommunikation untereinander eine ganze Reihe an Proteinen. Darunter auch ein Zelloberflächenprotein, das in bestimmten Fällen die Entstehung von Krebs fördert, wie Berner Zellbiologen herausgefunden haben.
Schaltet man es aus, wird dadurch auch Krebs gehemmt oder gar verhindert. Da dieses Protein bereits in den ersten sich teilenden Krebszellen vorhanden ist, versprechen diese Ergebnisse völlig neue Ansätze zur Krebsbekämpfung in einem sehr frühen Stadium.
Prof. Eduardo Moreno und sein Team vom Institut für Zellbiologie der Universität Bern ...
Autopsie einer Eruption
Forscher der RUB und aus Bristol berichten in Science
Wie die Vorgänge tief im Inneren von Vulkanen mit den an der Oberfläche gemessenen seismischen Daten zusammenhängen, berichten Forscher des Bereichs Petrologie der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit Kollegen aus Bristol in der Zeitschrift Science. Sie analysierten das Wachstum von Kristallen in der Magmakammer und nutzten Aufzeichnungen der seismischen Aktivität. Die ...
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
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Forschungscampus caMPlusQ der Saarbrücker Materialwissenschaft und Werkstofftechnik eröffnet
25.05.2012 | Materialwissenschaften
25.05.2012 | Architektur Bauwesen
NTU and I²R scientists invent revolutionary chipset for high-speed wireless data transfer
25.05.2012 | Informationstechnologie
Von Urheberrechtsfragen bis hin zur Cyberkriminalität und Wirtschaftsspionage
25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Das zweite Leipziger Fachgespräch Feste Biomasse 2012 findet am 13. Juni statt
25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
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