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Zeichen für positive Trendwende bei Verkehrszahlen - Bender: "Klares Indiz für die erwartete Erholung der Weltwirtschaft"
Im Juni wurden am Frankfurter Flughafen (FRA) 4,4 Millionen Passagiere gezählt, nur noch 4,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Hauptgrund für die immer noch herrschende Zurückhaltung bei der Nachfrage nach Flug- und Pauschalreisen bleibt die wirtschaftliche Entwicklung und das damit verbundene vorsichtige Kaufverhalten der Verbraucher. Zwar haben sich die Rückgänge im USA-Verkehr weiter deutlich verringert und auch die Verkehre mit dem Nahen Osten verzeichnen wieder ein positives Ergebnis; dies alles führt jedoch noch nicht zu einem insgesamt positiven Ergebnis. Zuwächse erwartet die Fraport AG weiterhin für das dritte Quartal 2002.
Verkehre am Drehkreuz FRA gingen im ersten Halbjahr weniger stark zurück als an anderen Flughäfen. Mit einem Minus von 4,3 Prozent beim Passagieraufkommen von Januar bis Juni lag Frankfurt deutlich besser als der Schnitt der deutschen Flughäfen mit minus 8,4 Prozent. Damit baut der Frankfurter Flughafen - gemessen am deutschen Fluggastaufkommen - seinen Marktanteil gegenüber 34,6 Prozent Ende 2001 auf 36,6 Prozent aus. München liegt bei 17,4, Düsseldorf bei 10,5 Prozent.
Bei der Luftfracht brachte der Juni dem Frankfurter Flughafen mit 129.090 Tonnen erstmals seit 14 Monaten wieder deutliche Zugewinne von 5,7 Prozent. Als Wachstumsmotor erwies sich dabei der Interkontinental-Verkehr und hier die besonders starken Fernost-Relationen, die im Vorjahresvergleich um annähernd ein Viertel zulegen konnten. Auch auf den Nordatlantikrouten wurden im Juni annähernd zehn Prozent mehr Fracht befördert. "Erfahrungsgemäß ist die Luftfracht ein wichtiger Frühindikator für die Entwicklung der Weltwirtschaft", erklärte Dr. Wilhelm Bender, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. "Wir glauben daher, dass das aktuelle Ergebnis ein klares Indiz für die erwartete Erholung der Weltwirtschaft in den nächsten Monaten und damit auch für den erhofften Aufschwung in Frankfurt ist."
Die Zahl der Flugbewegungen ist noch leicht unter dem Vorjahresniveau. Im Juni wurden 39.168 Starts und Landungen am Frankfurter Flughafen gezählt, 0,9 Prozent weniger als im Juni 2001. Die Höchststartgewichte reduzierten sich aufgrund des nachfragegerechten Einsatzes kleinerer Flugzeuge um 3,7 Prozent auf 2,1 Millionen Tonnen.
Presse und Publikationen (VSP) | Quelle: ots
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