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Wie lassen sich die – für europäische Verhältnisse – chaotischen Zustände des öffentlichen Personentransportwesens in der ägyptischen Touristenstadt Hurghada zukunfts- und touristengerecht lösen?
Mit dieser Frage beschäftigt sich seit Mitte April 2010 ein Team von acht Studierenden der Hochschule Heilbronn und ist zu diesem Zweck an das Rote Meer gereist. Bei ihrem Projekt werden die Master-Studierenden aus den Fächern „International Tourism Management“ und „International Business und Intercultural Management“ von den Professoren Dr. Christian Buer und Dr. Frank Fichert begleitet. Ziel und Aufgabe des Teams ist es, ein neues Konzept für den öffentlichen Personentransport von Touristen und Einheimischen in Hurghada zu entwickeln. Um sich einen Überblick zu den Bedürfnissen der Transportsuchenden in der Tourismushochburg zu verschaffen, befragen die Studierenden lokale Behörden und Autoritäten, Hotelangestellte sowie Urlauber.
Dabei sind die Herkunftsländer der Urlauber ebenso bunt gemischt wie die Gruppe der Heilbronner Studierenden: Neben vier Deutschen arbeiten zwei Bulgaren, eine Russin und ein Mexikaner mit am Projekt. Nach Abschluss der Befragungen werden die Heilbronner Studierenden ihrem Auftraggeber – dem Gouverneur der Provinz Rotes Meer – ein Konzept für die Neuorganisation des Verkehrs in Hurghada vorlegen. Unterstützt wird das Projekt vor Ort auch vom Eigentümer der Steigenberger Middle East Hotels & Resorts sowie dem Eigentümer des Steigenberger Al Dau Beach Hotels.
Spaß an der Herausforderung
Bei seiner Arbeit sieht sich das Team einer ganzen Reihe von Herausforderungen gegenüber gestellt: „Zwischen ägyptischen und unseren gewohnten europäischen Strukturen – sowohl seitens der Verwaltung als auch der Praxis im Straßenverkehr – liegen Welten“, sagt Studentin Daniela Chott. „Doch genau das ist es, was dieses Projekt so spannend macht: Da es im Grunde kein oder nur sehr eingeschränktes öffentliches Transportwesen gibt, können wir bei Null anfangen und unsere Ideen ohne Berücksichtigung auf bestehende Strukturen zu Papier bringen.“ Für die Gruppe steht Ende Mai bereits der Heimflug auf dem Programm, obwohl „es unser Auftraggeber gerne sähe, wenn wir unser Konzept auch gleich vor Ort umsetzen würden“, wie Teamleiter Tobias Köhler weiß. Dazu jedoch würde es eines umfangreicheren Auftrags mit entsprechender Finanzierung bedürfen.
Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit nahezu 6000 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn die größte der Region und gehört mit zu den führenden Fachhochschulen in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 42 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Hochschule fühlt sich dem Leistungsprinzip und Elitegedanken verpflichtet und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Weitere Informationen: Prof. Dr. Christian Buer, Hochschule Heilbronn,
Max-Planck-Str. 39, 74074 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-221, E-Mail: christian.buer@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de
Pressekontakt Hochschule Heilbronn:
Heike Wesener (Kommunikation und Marketing),
Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn,
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Martina Bräsel | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.hs-heilbronn.de
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