Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissens-Update für Logistiker: Wie RFID und Green Logistics die Branche verändern

02.08.2012
Erfolgreicher Abschluss des Projektes „LOGFOR – Logistik Online Forwarding 2020“: Das Forschungsteam um Prof. Dr. Matthias Klumpp von der FOM Hochschule hat innerhalb von drei Jahren aktuelle Weiterbildungsmaterialien für die Logistikbranche entwickelt – darunter zwei Handbücher zu den Themen „Green Logistics“ und „RFID – Radio-Frequency Identification“.

„Die Branche ist in Bewegung: Tiefgreifende technologische Entwicklungen wie RFID revolutionieren die operativen Vorgänge und lassen große Rationalisierungseffekte erwarten“, erläutert Matthias Klumpp den Hintergrund. Gleichzeitig komme das Thema Weiterbildung häufig zur kurz:

„Das Weiterbildungsbudget der Branche beträgt gerade mal ein Drittel dessen, was Dienstleistungs- und Versicherungsunternehmen für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter ausgeben“, nennt der wissenschaftliche Direktor des ild Institut für Logistik- und Dienstleistungsmanagement ein Beispiel. „Die Folge: Technische und wirtschaftliche Innovationen werden selten in den Ausbildungsgängen oder der Personalqualifikation berücksichtigt.“

Zielsetzung des Projektes war es daher, Materialien bereitzustellen, mit denen sich sowohl Lageristen und Fahrer als auch kaufmännische Angestellte und Mitarbeiter mit akademischem Abschluss auf den neuesten Stand bringen können. „Die Struktur der von uns entwickelten Lehrmaterialien für die unternehmensinterne Weiterbildung orientiert sich an den acht Niveaustufen des Europäischen und Deutschen Qualifikationsrahmens“, so Klumpp. „Dieser Aufbau erleichtert den Einsatz in Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Mitarbeitergruppen.“

Das Projekt LOGFOR wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – Investition in unsere Zukunft – der Europäischen Union gefördert. Kooperationspartner waren die Universität Duisburg-Essen, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, die Schenker Deutschland AG, die Niederrheinische IHK Duisburg – Wesel – Kleve sowie die IHK für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen.

Die FOM Hochschule gehört zur Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft (BCW) in Essen. Aktuell zählt die gemeinnützige Hochschule 19.000 Studierende. An 22 Studienzentren und weiteren im Ausland können staatlich anerkannte und akkreditierte Bachelor- und Masterstudiengänge belegt werden – und zwar neben Beruf oder Ausbildung.

Kontakt: Stefanie Bergel, Telefon: 0201-81004-341, Fax: 0201-81004-110,
E-Mail: stefanie.bergel@fom.de

Stefanie Bergel | idw
Weitere Informationen:
http://www.fom.de

Weitere Berichte zu: FOM Green IT IHK Logistic Logistiker RFID Wissens-Update

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa
22.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Zurück im Depot: AERO-TRAM schließt Messungen ab
13.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie