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Verkehr im Jahr 2050

28.09.2012
EU fördert neues Forschungsprojekt an der TU Berlin mit 1,2 Millionen Euro
Das neue Projekt „Responsible Innovation Agenda for Competitive European transport industries up to 2050“ kurz „RACE 2050“ hat mit einer Kick-off-Veranstaltung am 26. September seine Arbeit am Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin aufgenommen. Im Rahmen dieses Verbundvorhabens werden Szenarien zur Zukunft des europäischen Verkehrs und der Verkehrsindustrie entwickelt.

Zusammen mit Zukunftsforscherinnen und -forscher aus Schweden und Israel sowie Verkehrsexpertinnen und -experten aus der Schweiz, Norwegen und Portugal untersucht das ZTG die wesentlichen Erfolgsfaktoren eines nachhaltigen Wachstums der europäischen Transportindustrie bis in das Jahr 2050. Dazu werden aktuelle politische Prozesse, Technologien, Umweltaspekte, geopolitische Trends und andere relevante Bereiche analysiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Transportindustrie entwickeln auf dieser Grundlage realistische Zukunftsszenarien.

Oft wurde der Auto-, Eisenbahn- oder Flugzeugindustrie in Europa der Untergang prophezeit, ebenso dem Schiff-, Fahrrad- und Motorradbau. Offensichtlich hatten manche Horrorszenarien positive Effekte: Sie haben die Industrie moderner, effizienter und auch nachhaltiger gemacht. Im Projekt Race 2050 wird es auch um solche Effekte gehen.

Gefördert wird das zweieinhalb-jährige europäische Netzwerk unter Leitung des ZTG mit insgesamt 1,2 Millionen Euro von der Europäischen Union im siebten „Framework Programme“ (FP7). Am ZTG sind Dr. Hans-Liudger Dienel und Dr. Massimo Moraglio für das Projekt verantwortlich.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Hans-Liudger Dienel, TU Berlin, Leiter des Zentrums Technik und Gesellschaft, Tel.: 030/314-21406, E-Mail: dienel@ztg.tu-berlin.de

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de

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