Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens erweitert Gepäckfördersystem am Terminal 2 des Münchner Flughafens

07.08.2013
• Passagierzuwachs am zweitgrößten deutschen Airport erfordert Erweiterung des Gepäckfördersystems

• Leistung der Anlage wird um insgesamt 30 Prozent gesteigert

• Kürzest mögliche Umsteigedauer (Minimum Connecting Time) von 30 Minuten von einem Flug zum anderen bleibt bestehen

• Um- und Ausbau-Arbeiten erfolgen bei laufendem Betrieb

Siemens hat von der Terminal 2 Gesellschaft einen Auftrag zur Erweiterung des bestehenden Gepäckfördersystems am Terminal 2 im Münchner Flughafen erhalten. Die Sortierleistung der Gepäckförderanlage sowie die Lagerkapazität des Frühgepäckspeichers sollen nach der Fertigstellung Ende 2015 um insgesamt rund 30 Prozent gesteigert sein.

Der Grund für diesen Kapazitätsausbau ist das wachsende Passagieraufkommen am Flughafen München. Als gemeinsames Tochterunternehmen der Flughafen München GmbH und der Deutschen Lufthansa AG steuert die Terminal 2 Gesellschaft den Betrieb des Terminals 2 am Flughafen München. Die Aus- und Umbauten werden im laufenden Betrieb vollzogen. Der Auftrag umfasst das Layout, Engineering, Montage, Inbetriebnahme und die Integration des Systems.

In der ersten Hälfte des Jahres 2011 hat die Flughafen München GmbH knapp 18 Millionen Passagiere registriert – über 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Daher beauftragte die Terminal 2 Gesellschaft Siemens im gleichen Jahr mit der Erweiterung des Gepäckfördersystems. Bereits ein Jahr später folgte der Auftrag für die zweite Ausbaustufe.

Dies war notwendig, da durch den Bau des neuen Satellitengebäudes am Terminal 2 die Anzahl der Passagiere nochmals steigen wird. Nach der Fertigstellung des neuen Satellitengebäudes am Terminal 2, können pro Jahr bis zu 11 Millionen mehr Passagiere abgefertigt werden.

„Unser Gepäckfördersystem erzielt dank innovativer Siemens-Technologie höchste Werte in puncto Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Um auch in Zukunft eine schnelle Passagierabfertigung gewährleisten zu können, haben wir uns für einen dreistufigen Ausbau des Systems zusammen mit Siemens entschieden“, sagte Christian Wallner, Mitglied der Geschäftsleitung der Terminal 2 Gesellschaft.

„Mit dem Abschluss der dritten Ausbauphase wird sich die Kapazität des Gepäckfördersystems um ein Drittel erhöhen. So kann unser Kunde bei der Abfertigung trotz steigendem Verkehrsaufkommen und höherer Sicherheitsanforderungen die gleiche Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit wie bisher gewährleisten“, sagte Jörg Ernst, CEO der Siemens Business Unit Logistics and Airport Solutions. Insgesamt benötigt die Anlage weniger als 25 Minuten, um ein Gepäckstück von einem geparkten Flugzeug zum anderen Flugzeug zu befördern. Damit zählt das Terminal 2 zu den besten internationalen Umsteigeflughäfen in Europa.

Ursprünglich war die Förderstrecke bei der Inbetriebnahme im Jahr 2003 über 40 Kilometer lang. Seitdem wurden stündlich zirka 14.000 Gepäckstücke mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 Kilometern pro Stunde transportiert, durchleuchtet und sortiert. Die Lieferung von Siemens für die drei Phasen umfasst den Ausbau des bestehenden Gepäckfördersystems bis 2015 um fast 15 Kilometer. Dazu gehören auch die Installation von zwei Gepäckrückgabe-Karussells im Ankunftsbereich, zwei Entnahme-Karussells in der Sortierung sowie eine weitere Gutfördertechnik. Hinzu kommen 2.400 neue Sorter-Elemente im Abflugbereich und 1.000 neue Stellplätze für den Frühgepäckspeicher, in dem Gepäckstücke bis zum Abflug zwischengelagert werden. Rund 50 zusätzliche Steuerungselemente und 5.100 elektrische Antriebe für die Gepäckbänder gehören ebenfalls zum Lieferumfang.

Siemens hat die 2003 in Betrieb genommene Gepäckförderanlage am Münchner Terminal 2 als Konsortialführer konzipiert und errichtet. Seit 2010 ist Siemens auch für die Instandhaltung der Mechanik, Elektrik und Steuerung des Systems verantwortlich.

Ansprechpartner für Journalisten:
Siemens AG, Media Relations
Stefan Wagner, Tel.: +49 89 636632041
E-Mail: sw.wagner@siemens.com
Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/siemens_press
Der Siemens-Sektor Infrastructure & Cities (München) mit rund 90.000 Mitarbeitern bietet nachhaltige Technologien für urbane Ballungsräume und deren Infrastrukturen. Dazu gehören Produkte, Systeme und Lösungen für intelligentes Verkehrsmanagement, Schienenverkehr, Smart Grids, Stromverteilung und energieeffiziente Gebäude- und Sicherheitslösungen. Der Sektor setzt sich aus den Divisionen Building Technologies, Low and Medium Voltage, Mobility and Logistics, Rail Systems und Smart Grid zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/infrastructure-cities

Die Siemens-Division Mobility and Logistics (München) ist ein international führender Anbieter von integrierten Technologien, die einen effizienten, sicheren und umweltschonenden Personen- und Güterverkehr ermöglichen. Hierzu gehören Bahnautomatisierung, intelligente Straßenverkehrstechnik sowie Logistik-Lösungen für das Flughafen-, Post- und Paketgeschäft. Das Portfolio der Division kombiniert in seinen Produkten, Dienstleistungen und IT-basierten Lösungen, Innovationen mit fundiertem Branchen-Know-how. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.siemens.com/mobility-logistics

Siemens AG
Wittelsbacher Platz 2, 80333 München, Deutschland
Corporate Communications and Government Affairs
Leitung: Stephan Heimbach
Infrastructure & Cities Sector
Mobility and Logistics Division
Otto-Hahn-Ring 6, 81739 München

Informationsnummer: ICMOL201308.026 d fp

Stefan Wagner | Siemens Infrastructure
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/mobilitylogistics/presse/presseinformationen
http://www.siemens.com/presse/mobility-logistics/material

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Lasersystem zur Rettung bei schweren Unfällen
29.11.2016 | Laser Zentrum Hannover e.V.

nachricht Autonomer Stadtbus: Sicher und zuverlässig unterwegs im Nahverkehr
28.11.2016 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flüssiger Wasserstoff im freien Fall

05.12.2016 | Maschinenbau

Forscher sehen Biomolekülen bei der Arbeit zu

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungsnachrichten