Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe: Forschung für die Mobilität der Zukunft

23.03.2016

In der "Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe" erforschen die vier Fraunhofer-Institute ICT, IOSB, ISI und IWM sowie die Fraunhofer-Projektgruppe Neue Antriebssysteme NAS mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft und dem Forschungszentrum Informatik (FZI) in einer zweijährigen Pilotphase die zukünftige Mobilität. Sieben Initialisierungsprojekte, die heute offiziell von den Projektpartnern in Karlsruhe vorgestellt wurden, widmen sich den zentralen Herausforderungen einer effizienten, intelligenten und integrierten Mobilität auf der gesamten thematischen Bandbreite und vernetzen wichtige Akteure aus Wissenschaft, angewandter Forschung und Industrie. Die "Profilregion Karlsruhe" soll die vorhandenen Kompetenzen zur Entwicklung zukunftsweisender Mobilitätslösungen bündeln und die hierfür notwendigen Partnerstrukturen schaffen, um den Mobilitätsstandort Baden-Württemberg langfristig zu stärken.

Im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen wie zunehmender Urbanisierung, fortschreitender demographischer Entwicklungen sowie eines immer stärken Umweltbewusstseins spielt Mobilität eine zentrale Rolle. Dabei muss die Mobilität der Zukunft hohen Anforderungen gerecht werden und gleichzeitig flexibel, sicher und umweltverträglich sein.


Selbstfahrende Autos auf der Auftaktveranstaltung der Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe

Um diese gewaltigen Herausforderungen bewältigen zu können, wird in der "Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe" die zukünftige Mobilität auf der gesamten Themenpalette erforscht. Die vier in Karlsruhe ansässigen Fraunhofer-Institute ICT, IOSB, ISI und IWM sowie die Fraunhofer-Projektgruppe Neue Antriebssysteme NAS entwickeln dabei gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft und dem Forschungszentrum Informatik (FZI) Lösungen für eine effiziente, intelligente und integrierte Mobilität.

Prof. Alexander Kurz, Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, hebt den Vernetzungsgedanken der sieben Forschungsprojekte in der "Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe" hervor: "Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer ICT, IOSB, ISI, IWM und der Projektgruppe NAS bringen ihre umfangreichen Erfahrungen aus der Mobilitätsforschung in den Verbund ein und wirken daran mit, Karlsruhe als Standort für exzellente Forschung und Lehre sowie für industrielles Know-How zum Thema Mobilität zu festigen. Die Profilregion stärkt unsere bestehenden Kooperationen und schafft einen komplementären Mehrwert, nicht zuletzt um künftigen Veränderungen bei der Mobilität besser begegnen zu können".

Die sieben Initialisierungsprojekte der "Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe", die zunächst in einer zweijährigen Pilotphase von den baden-württembergischen Landesministerien für Finanzen und Wirtschaft sowie für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert werden, beleuchten ganz unterschiedliche Facetten der Mobilität: So analysiert ein Projekt die veränderten Mobilitäts- und Verkehrsanforderungen durch Überalterung oder Urbanisierung und entwickelt darauf ausgerichtete Mobilitätskonzepte sowie technischen Lösungen. Zwei weitere Projekte befassen sich mit den neuen Herausforderungen für die städtische Verkehrs- und Infrastruktur und vernetzter Mobilität, die es Fahrzeugen künftig ermöglichen wird, untereinander – etwa über neue IKT-Plattformen – zu kommunizieren.

Darüber hinaus ist die zunehmend automatisierte und autonome Mobilität Gegenstand eines weiteren Projektes, in dem ein selbstfahrendes Auto mit den dazugehörigen IT-Services aufgebaut und fortbewegt wird. Erforscht werden weiterhin elektrische und hybridelektrische sowie konventionelle verbrennungsmotorische Antriebe, wobei Effizienzsteigerungen und CO2-Minderungspotentiale im Vordergrund stehen. Ein letztes Projekt befasst sich mit integriertem Leichtbau durch intelligente Materialkombination am Beispiel eines elektrischen Verdichters für Verbrennungskraftmaschinen.

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI analysiert Entstehung und Auswirkungen von Innovationen. Wir erforschen die kurz- und langfristigen Entwicklungen von Innovationsprozessen und die gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien und Dienstleistungen. Auf dieser Grundlage stellen wir unseren Auftraggebern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Handlungsempfehlungen und Perspektiven für wichtige Entscheidungen zur Verfügung. Unsere Expertise liegt in der fundierten wissenschaftlichen Kompetenz sowie einem interdisziplinären und systemischen Forschungsansatz.

Presse und Kommunikation | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)
Weitere Informationen:
http://www.isi.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa
22.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Zurück im Depot: AERO-TRAM schließt Messungen ab
13.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie