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Kabellose Verkehrsdetektion mit Sitraffic Wimag von Siemens ersetzt Induktionsschleifen

15.01.2010
Mit Sitraffic Wimag bietet Siemens Mobility eine völlig neue Detektortechnologie. Sie arbeitet hochpräzise, kommt ohne jegliche Kabelzuleitung aus und kann innerhalb von wenigen Minuten installiert werden. Das System basiert auf Magnetsensoren.

Für die Vermeidung von Staus und langen Wartezeiten an Kreuzungen werden hochwertige Verkehrsdaten benötigt. Eines der üblichsten Verfahren, um zu diesen Informationen zu gelangen, waren bisher Detektorschleifen im Straßenbelag – eine recht aufwendige und starre Angelegenheit.

Bei Sitraffic Wimag entfallen sämtliche Verkabelungsarbeiten, denn die Detektoren funktionieren komplett kabellos. Eine elektronische Baugruppe bestehend aus Magnetsensoren, Prozessor, Funkantenne sowie einer Batterie in den Abmessungen 7,5 x 7,5 x 5,0 cm kann in kurzer Installationszeit in die Fahrbahn eingelassen werden. Das Detektionsereignis wird per Funk an die Basisstation übermittelt. Vorteilhaft ist die völlige Freiheit in der Wahl der Detektorposition: Die Entfernung des Detektors vom Steuergerät spielt genau so wenig eine Rolle wie die Art des Straßenbelags. Die Position kann also nach rein verkehrstechnischen Gesichtspunkten gewählt werden.

Sensor und Basisstation sind für einen Temperaturbereich von -45 oC bis +80 oC ausgelegt. Die Lebensdauer der Sensorbatterie liegt bei mehr als zehn Jahren. Die Basisstation kann die Funkverbindung zu maximal 48 Sensoren sicherstellen. Über eine Ethernet-Anbindung erfolgt die Datenübertragung von der Basisstation zum Steuergerät.

Sitraffic Wimag ist herkömmlichen Detektorarten überlegen, wenn es beispielsweise um das Erfassen der Zeitlücken zwischen den Fahrzeugen geht. Die Anordnung in der Spurmitte führt im Vergleich zu Überkopfdetektoren, wie beispielsweise Video- oder Radargeräte, zu sehr exakten Ergebnissen. Dadurch kann die Steuerungseinheit der Signalanlage das Ende von Pulks schneller erkennen und die Grünphasen besser an die tatsächliche Verkehrssituation anpassen. Das beschleunigt den Verkehrsfluss und entlastet die Umwelt, denn Kraftstoffverbrauch und Luftbelastung sinken, je flüssiger der Verkehr ist.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 207.000 Mitarbeitern erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2009 einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro.

Die Siemens-Division Mobility (Erlangen) ist der international führende Anbieter von Transport- und Logistik-Lösungen. Mit „Complete mobility“ verfolgt die Division das Ziel, unterschiedliche Verkehrssysteme miteinander zu vernetzen, um Menschen und Güter effizient und umweltfreundlich zu transportieren. „Complete mobility“ ist orientiert am Ziel der Nachhaltigkeit und vereint Kompetenzen bei Betriebsführungssystemen für Bahn- und Straßenverkehr, Lösungen für Flughafen- und Post-Logistik, Bahnelektrifizierung, Schienenfahrzeugen im Nah-, Regional- und Fernverkehr, schlüsselfertigen Systemen und zukunftsorientierten Servicekonzepten. Mit weltweit rund 25.000 Mitarbeitern erreichte Siemens Mobility im Geschäftsjahr 2009 (30.9.) einen Umsatz von 6,4 Milliarden Euro.

Siemens AG
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Wittelsbacherplatz 2, 80333 München
Deutschland
Informationsnummer: I MO 201001.009 d fp
Media Relations: Franz-Ferdinand Friese
Telefon: +49 9131 7-46032
E-Mail: franz.friese@siemens.com
Siemens AG
Industry Sector – Mobility Division
Werner-von-Siemens-Str. 67, 91052 Erlangen

Franz-Ferdinand Friese | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/industry
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