Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IPRI-Projekt „Ersatzteilmanagement als Zukunftsmarkt für Logistikdienstleister“ abgeschlossen

30.05.2012
Logistikdienstleister übernehmen vermehrt Wertschöpfungsanteile ihrer Kunden, die über die klassischen Tarnsport-, Umschlags- und Lagerleistungen hinausgehen.

Eine Weiterentwicklungsmöglichkeit für Logistikdienstleister besteht in der Übernahme von Wertschöpfungsanteilen in der Ersatzteillogistik.

Ziel dieses Forschungsvorhabens war es, ein Instrumentarium zur Entscheidungsunterstützung der individuellen Geschäftsfeldentwicklung von Logistikdienstleistern im Ersatzteilmanagement zu entwickeln. Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt können unter http://www.ipri-institute.com angefordert werden.

Analyse der bisherigen und zukünftigen Rolle der Logistikdienstleister im Ersatzteilmanagement

Ziel des Forschungsprojektes „ET-LDL - Ersatzteilmanagement als Zukunftsmarkt für Logistikdienstleister“ war zum einen die Analyse der bisherigen und zukünftigen Rolle der Logistikdienstleister im Ersatzteilmanagement, zum anderen die Entwicklung eines Instruments zur Entscheidungsunterstützung der individuellen Transformation eines Logistikdienstleisters im Ersatzteilmanagement.

In dem Forschungsprojekt wurde ein Gesamtkonzept in mehreren Modulen entwickelt. Das Gesamtkonzept zielt darauf ab, Logistikdienstleister bei der Beantwortung folgender Fragen zu helfen:

• Wo befindet sich ein Logistikdienstleister im Ersatzteilmanagement heute (Portfoliodarstellung)?

• Welche Position kann ein Logistikdienstleister in einem nächsten Schritt erreichen (Weiterentwicklungsoptionen)?

• Wie kann der Logistikdienstleister die neue Position erreichen (zu erfüllende Voraussetzungen, Investitionsbedarfe, etc.)?

Entwicklung eines Instruments zur Entscheidungsunterstützung für neue Geschäftsfelder im Ersatzteilmanagement

Die Beantwortung dieser Fragen soll Logistikdienstleister befähigen, systematisch neue Geschäftsfelder im Zukunftsmarkt Ersatzteilmanagement zu erschließen. Das Gesamtkonzept umfasst daher

• die systematische Erfassung möglicher Dienstleistungen im Bereich des Ersatzteilmanagements, die von einem Logistikdienstleister für Kunden in unterschiedlichen Branchen erbracht werden können,

• die Abbildung der Kundenanforderungen in einer Anforderungspyramide,

• die systematische Erfassung von notwendigen technischen, prozessualen, IT-bezogenen, personellen und juristischen Voraussetzungen für die Erschließung neuer Geschäftsfelder im Ersatzteilmanagement,

• die Abbildung einer Logik von Weiterentwicklungsrichtungen für Logistikdienstleister in neuen Geschäftsfeldern des Ersatzteilmanagements,

• ein Bewertungsmodell für die monetäre und nicht-monetäre Gegenüberstellung un-terschiedlicher Weiterentwicklungsoptionen und

• die detaillierte Aufschlüsselung von erfolgsbeeinflussenden Faktoren für neue Geschäftsfelder im Ersatzteilmanagement für Logistikdienstleister.

Forschungsergebnisse wurden in einer Software und einem Handbuch abgebildet

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes wurden systematisiert und dokumentiert und schließlich in einen Softwaredemonstrator und ein Handbuch überführt, um in der unternehmerischen Praxis anwendbar zu sein. Beide bieten Logistikdienstleistern - insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen - einen erheblichen Mehrwert und befähigen sie, die Potenziale des Ersatzteilmanagements zum einen zu erkennen und zum anderen zu nutzen.

Publikationen zum Projekt

Geiger, R. (2012), Ist das Ersatzteilmanagement für Logistikdienstleister zukünftig interessant? IPRI Research Paper Nr. 34, Stuttgart 2012.
Geiger, R. (2012), Strategische Erfolgsmessung bei der Umsetzung neuer Geschäftsfelder in der Ersatzteillogistik. Ein Handbuch. IPRI Research Paper Nr. 36, Stuttgart 2012.

Vollständiger Forschungsbericht kann über die GVB bezogen werden (www.gvb-ev.de).

Förderhinweis

Das IGF-Vorhaben 16562 N/1 der Forschungsvereinigung Gesellschaft für Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik e.V. - GVB, Wiesenweg 2, 93352 Rohr wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Ansprechpartner:
International Performance Research Institute gGmbH
Dipl.-Kffr., MA (grande école) Rebecca Geiger
Königstraße 5
D-70173 Stuttgart
Telefon: 0711-6203268-88774
Telefax: 0711-6203268-889
E-Mail: rgeiger@ipri-institute.com
Über IPRI:
Das International Performance Research Institute (IPRI) ist eine gemeinnützige Forschungsgesellschaft auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth und PD Dr. Mischa Seiter betreibt das Institut international angelegte Forschung mit dem Schwerpunkt auf Controlling sowie Performance Measurement und Management von Unternehmen und Unternehmensnetzwerken sowie öffentlichen Organisationen. Im Mittelpunkt steht die Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten und Studien.

Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipri-institute.com/
http://www.ersatzteilmanagement.eu/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Gemeinsam unterwegs: Straßeninfrastruktur für konventionelle und hochautomatisierte Fahrzeuge
07.08.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

nachricht Effizient und intelligent: So können Drohnen die Zustellung von Gütern planen
12.07.2017 | Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie