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IPRI-Projekt „Ersatzteilmanagement als Zukunftsmarkt für Logistikdienstleister“ gestartet

18.06.2010
Logistikdienstleister übernehmen vermehrt Wertschöpfungsanteile ihrer Kunden, die über die klassischen Tarnsport-, Umschlags- und Lagerleistungen hinausgehen.

Eine Weiterentwicklungsmöglichkeit für Logistikdienstleister besteht in der Übernahme von Wertschöpfungsanteilen in der Ersatzteillogistik, wobei noch keine Vorgehen zur Auswahl des optimalen Wertschöpfungsgrades vorliegen.

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es daher, ein Instrument zur Entscheidungsunterstützung der individuellen Transformation von Logistikdienstleistern im Ersatzteilmanagement zu entwickeln. Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt können unter http://www.ipri-institute.com angefordert werden.

Die Logistikbranche ist nach Umsatzzahlen gemeinsam mit dem Maschinenbau die drittwichtigste Branche in Deutschland. In den vergangen Jahren war neben starkem Wachstum auch eine Wettbewerbsintensivierung zu beobachten. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Logistikdienstleister zusätzliche Wertschöpfungspotenziale erschließen, über die „klassischen“ Transport-, Umschlags- und Lagerleistungen (TUL) hinaus. In der mittelständisch geprägten Branche der Logistikdienstleister verfügen viele Unternehmen jedoch nicht über die Kapazitäten, selbst neue Geschäftsmodelle zu erarbeiten, zu prüfen und zu bewerten.

Eine mögliche Weiterentwicklung für Logistikdienstleister besteht in der Übernahme von Wertschöpfungsanteilen in der Ersatzteillogistik im Business-to-Business-Bereich (Maschinen, Anlagen, Werkzeuge etc.). Die Entscheidung über den eigenen optimalen Wertschöpfungsgrad in der Ersatzteilversorgung ist erfolgskritisch. Derzeit existieren jedoch keine Methoden, Instrumente oder Leitfäden, welche den Logistikdienstleister bei dieser Unterscheidung praxisnah und situationsgerecht unterstützen.

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, ein Instrument zur Entscheidungsunterstützung der individuellen Transformation von Logistikdienstleistern im Ersatzteilmanagement zu entwickeln. Mit diesem sollen Logistikdienstleister in die Lage versetzt werden, innerhalb des Geschäftsfelds Ersatzteilmanagement ihren optimalen Wertschöpfungsgrad ermitteln zu können.

Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" (AiF) e. V. im Auftrag der Gesellschaft für Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (GVB) e.V. gefördert.

Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipri-institute.com

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