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Institut für Nachhaltigkeit in Verkehr und Logistik (INVL) untersucht Imageproblem des Lkw-Verkehrs

11.10.2012
Das Heilbronner Institut für Nachhaltigkeit in Verkehr und Logistik (INVL) führte unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Lohre eine Studie zur Zukunft des Lkw-Verkehrs in Deutschland durch. Die „ZF Zukunftsstudie FERNFAHRER. Der Mensch in Transport und Logistik“ initiierten die ZF Friedrichshafen und das Magazin FERNFAHRER.

Eine leistungsfähige Logistik ist von immenser Bedeutung für die deutsche Wirtschaft, doch der Straßengüterverkehr in Deutschland hat ein negatives Ansehen in der Öffentlichkeit.

Das zeigen die Ergebnisse der kürzlich in Berlin vorgestellten Studie. Gekoppelt mit der demographischen Entwicklung bewirkt dieses Imageproblem einen Mangel an Lkw-Fahrern. 40 Prozent aller Lkw-Fahrer in Deutschland gehen in den nächsten zehn bis 15 Jahren in Rente, ohne dass ausreichend Nachwuchs in Sicht ist.

Das hängt, wie die Studie feststellte, mit der Attraktivität und Reputation des Berufsstandes zusammen. „Der Straßengüterverkehr hält die deutsche Industrie- und Konsumgesellschaft am Laufen“, betont Lohre als Sprecher des wissenschaftlichen Konsortiums des INVL, das maßgeblich an der Erstellung der Studie beteiligt war. Das negative Ansehen des Frachtverkehrs kann so aber zur Wachstumsbremse für die Logistikbranche und somit dem drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland werden.

Die Ergebnisse der „ZF-Zukunftsstudie FERNFAHRER“, an dem das Heilbronner INVL maßgeblich beteiligt war, sind aufgrund ihrer Methodik im Vergleich zu bisherigen Analysen besonders belastbar. Erstmals wurden nicht nur Branchenexperten, sondern auch Fahrer repräsentativ befragt sowie auch Nachwuchskräfte der Transportbranche, um ein umfassendes Gesamtbild zur Imageproblematik zu erhalten und Handlungsansätze aufzuzeigen.

Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit nahezu 8.000 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 46 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die enge Kooperation mit Unternehmen aus der Region und die entsprechende Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis werden in Heilbronn großgeschrieben.
Pressekontakt Hochschule Heilbronn: Heike Wesener (Kommunikation und Marketing),
Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-499, Telefax: 0 71 31-504-559, E-Mail: heike.wesener@hs-heilbronn.de

Heike Wesener | idw
Weitere Informationen:
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