Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hochspannung: Lehre und Forschung zur Elektromobilität an der FH Erfurt

25.06.2013
Gemeinsame Medieninformation mit dem Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr über die Einweihung einer Ladesäule für Elektromobile.

Verkehrsministerium übergibt moderne Ladesäule

„Die Einbindung von Lehre und Forschung wird den Ausbau der Elektromobilität in Thüringen weiter voranbringen. E-Mobilität kann den Straßenverkehr umweltfreundlich in Bewegung setzen. Für Thüringen bleibt Elektromobilität ein verkehrs- und forschungspolitisches Schlüsselthema“, sagte heute (Dienstag) der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, zur Inbetriebnahme einer neuen Ladesäule für Elektrofahrzeuge an der Fachhochschule Erfurt.

An der Fachhochschule Erfurt wurde am 24. Juni vom Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr (TMBLV) eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge übergeben, die im Fachbereich Verkehrs- und Transportwesen zum Einsatz kommen wird. Jörg Kallenbach, Referatsleiter im TMBLV, weihte die Ladesäule am Nachmittag im Beisen von FH-Präsidentin Prof. Dr. Kerstin Wydra sowie des Dekans der Fakultät Wirtschaft-Logistik-Verkehr, Prof. Dr.-Ing. Dieter Huber, und einem der Projektinitiatoren, Prof. Dr.-Ing. Uwe Adler, ein (Foto). Die Sachspende im Wert von 8.000 Euro wurde vom Verkehrsministerium zur Verfügung gestellt. Die FH hat die Errichtung der Ladesäule mit Unterstützung durch die Firma Siemens umgesetzt.

In Erfurt sind derzeit 37 Elektrofahrzeuge zugelassen. Neben der Ladesäule an der FH in der Altonaer Straße bestehen bereits Lademöglichkeiten für Elektromobile am Domplatz, bei den Stadtwerken in der Magdeburger Allee und an der Thüringenhalle. Im Rahmen des Projekts ‚Elektromobiles Thü-ringen in der Fläche’ (EMOTIF) sollen in diesem Jahr noch weitere Ladestationen an den Bahnhöfen in Eisenach, Erfurt, Weimar und Jena installiert werden. Weitere Standorte werden derzeit geprüft.

Die Ladesäule vom Typ Charge CP500A von Siemens steht unmittelbar an der Wolfgang-Storm-Laborhalle auf dem Campus Altonaer Straße 25, wo die Fachrichtung ein Kfz-Techik-Labor betreibt. Sie ermöglicht das unab-hängige Laden zweier Elektrofahrzeuge im Normal- (230 V AC) oder Schnellladeverfahren (400 V AC, max. 32 A, 22 kW). Die Ladesäule ist mit dem erst im Januar von der EU-Kommission europaweit normierten Typ-2-Ladesteckdosen („Mennekes-System“) ausgerüstet.

Kontakt an der FH Erfurt:
Kai Gottschall, Telefon: 0361 6700-488, kai.gottschall@fh-erfurt.de

Roland Hahn | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-erfurt.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen
26.06.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Wirtschaftlicher Betrieb von Oberleitungs-Lkw ist möglich – aber es gibt relevante Hürden
08.05.2017 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive