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Güterverkehrskonzepte für die europäische Nord-Süd-Achse

05.05.2011
Die Forschungsgruppe Verkehrslogistik der Technischen Hochschule Wildau wird gemeinsam mit der Branchentransferstelle Logistik des Landes Brandenburg auf der Fachmesse transport logistic 2011 in München vom 10. bis 13. Mai ausstellen.

Im Mittelpunkt der Präsentation auf dem Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg (Halle B5, Stand 420D) werden dabei die Bildungsangebote der Hochschule sowie die EU-Verkehrskorridorprojekte SCANDRIA (Scandinavian Adriatic Corridor for Growth and Innovation), FLAVIA (Freight and Logistics Advancement in Central/South-East Europe) und SoNorA (South North Axis) stehen, an denen die Logistikexperten der TH Wildau maßgeblich beteiligt sind.

Die Projekte befassen sich mit dem Aufbau leistungsfähiger Transportkorridore zwischen dem Ostseeraum, der Adria und dem Schwarzen Meer. Verbindendes Element ist die weitere Stärkung des Logistikstandortes Berlin-Brandenburg. Die Messebesucher können sich unter anderem über Güterzugkonzepte informieren, die im Rahmen von SoNorA und SCANDRIA erarbeitet wurden.

Diese haben eine hohe praktische Relevanz, weil sie neben Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und technischen Betriebskonzepten auch Transportpotenziale beinhalten, die bei Verladern ermittelt wurden. Außerdem können Fachbesucher das von der Forschungsgruppe weiter entwickelte SoNorA Tool ausprobieren, ein leistungsfähiges Werkzeug, welches die schnelle und einfache Planung von europaweiten intermodalen Transportketten unterstützt und Erreichbarkeitsanalysen für Terminals ermöglicht.

Im Rahmen des Berlin-Brandenburger Logistikdialogs wird der Leiter der Forschungsgruppe Verkehrslogistik an der TH Wildau, Prof. Dr.-Ing. Herbert Sonntag, am 11. Mai um 11 Uhr mit Entscheidern, Wissenschaftlern und Praktikern über die besondere Relevanz des Nord-Süd-Korridors Ostsee-Adria und die damit verbundenen Herausforderungen diskutieren.

Bernd Schlütter | idw
Weitere Informationen:
http://www.th-wildau.de

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