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Future-Internet-Leitstände helfen, Logistikprozesse zu steuern

12.08.2013
Die sommerliche Hitze hat Straßen und Schienen zugesetzt, viele Fahrten dauern länger. Gut, dass Transportfirmen sensible Güter in klimatisierten Containern und Waggons befördern. Doch was ist, wenn die Kühlung versagt?

Solche Fälle lassen sich mit neuen Internet-Technologien lösen, wie sie Forscher für Software-Engineering am paluno-Institut der Universität Duisburg-Essen (UDE) entwickeln.

Immer mehr Gegenstände und Services werden vernetzt und Daten intelligent ausgetauscht – das Internet der Zukunft ist ein globaler Trend, von dem viele Branchen profitieren. Derzeit arbeiten UDE-Wissenschaftler mit verschiedenen Partnern an einer nächsten Generation von Leitständen,über die Logistikunternehmen schneller und umfassender auf Probleme reagieren können.

Dafür entwickeln sie Szenarien und Bausteine und nutzen dabei Cloud-Computing, virtuelle Dienste und Marktplätze sowie das Internet der Dinge.

Ein Szenario zeigt der Lehrstuhl von Prof. Dr. Klaus Pohl mit einem Video auf YouTube: In „Conny the Container“ fällt aufgrund fehlgeplanter Stromanschlüsse die aktive Kühlung aus; empfindliche Medikamente drohen zu verderben.

Schnell wird dank der Future-Internet-Leitstände geklärt, wo der Fehler liegt, wie lange die Temperatur noch gehalten werden kann und wo der nächste freie Stromanschluss ist. Ein Demo-Film mit Happy End natürlich: Conny kann ihren Weg unbeschadet fortsetzen.

LoFIP (Logistik Future-Internet-Plattform) heißt das Projekt, das vom Land aus EU-Mitteln gefördert wird. Partner der Uni sind der Duisburger Hafen duisport, der Softwarekonzern SAP, das SimulationsDienstleistungsZentrum SDZ und die RWTH Aachen.

Weitere Informationen: http://www.lofip.de

Video „Conny the Container“:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=hySGKbEEsyo#!
Frederike Johanning-Fischer, Tel. 0201/183-4658, frederike.johanning-fischer@paluno.uni-due.de

Ulrike Bohnsack | idw
Weitere Informationen:
http://www.lofip.de
http://www.uni-due.de

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