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Elektromobilität verändert automobile Wertschöpfung

01.10.2009
Im Rahmen der "Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität" untersucht das Fraunhofer IAO die Auswirkungen der Elektromobilität auf die automobile Wertschöpfungsarchitektur. Derzeit wird eine Befragung in der Automobilzulieferindustrie durchgeführt.

Deutschland, Autoland: Die deutsche Automobilindustrie zählt zu den führenden weltweit. In Zeiten der allgegenwärtigen Debatte um Klimawandel, CO2- Ausstoß und alternative Energiequellen gibt es Bestrebungen den Flottenanteil von Elektrofahrzeugen - batterieelektrisch, hybrid oder mit Brennstoffzelle - signifikant zu erhöhen.

Auf diesem Technologiefeld stehen die deutschen Unternehmen in harter Konkurrenz zu teilweise extrem subventionierten chinesischen und US-amerikanischen Akteuren. Ob das Herz der Automobilindustrie auch in einer elektromobilen Gesellschaft in Deutschland schlagen wird und maßgebliche Anteile der automobilen Wertschöpfung hier angesiedelt sein werden, ist keinesfalls sicher.

Die zentrale Frage lautet daher: Welche konkreten Auswirkungen hat die Elektrifizierung des Automobils auf Wirtschaft und Gesellschaft?

Zu klären, wie sich die Elektromobilität im Detail auf die automobile Wertschöpfungsarchitektur auswirkt, ist Gegenstand eines Teilprojekts der "Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität". In diesem Zusammenhang untersucht das Fraunhofer IAO, welche Sektoren in welchem Maße betroffen sind und wie Automobilzulieferer, Hersteller und Vertreiber ihre Prozesse entsprechend anpassen können.

Ziel ist es, transparent zu machen, wie sich die Produktion von Elektromobilen finanziell auf die einzelnen Wertschöpfungsschritte auswirkt und wie diese über die Wertschöpfungskette verteilt werden sollten. Dabei werden verschiedene Szenarien durchgespielt. Eine Simulationsumgebung ermöglicht es, unterschiedliche Konfigurationen auf ihre Wirtschaftlichkeit für die am Herstellungsprozess beteiligten Partner zu testen.

Im Rahmen des Projekts führt das Fraunhofer IAO eine Befragung unter Vertretern der Automobilzulieferindustrie zum Status quo und den erwarteten Auswirkungen der Elektromobilität durch. Interessierte wenden sich bitte an den unten genannten Ansprechpartner. Gerne senden wir Ihnen den Fragebogen per Mail zu. Die Teilnehmer der Befragung erhalten eine Auswertung der Studie. Zudem werden unter allen Einsendungen drei kostenlose Teilnahmen am Fraunhofer IAO Forum "Elektromobile Stadt" am 21. Januar 2010 in Stuttgart verlost.

Ansprechpartner:
Fraunhofer IAO
Florian Rothfuss
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2091
florian.rothfuss@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.iao.fhg.de/

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