Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Elektromobile Flotte in Garmisch-Partenkirchen

12.06.2013
Fraunhofer IAO testet Einsatz von Elektrofahrzeugen für die Fuhrparkflotte des Marktes

Im Rahmen des Projekts »elektromobilisiert.de« untersucht das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart die Integration von Elektrofahrzeugen in die Fuhrparkflotte des Marktes Garmisch-Partenkirchen. Das Projekt ergänzt die e-GAP-Aktivitäten der Modellkommune Elektromobilität Garmisch-Partenkirchen.

In Zeiten des Klimawandels und der Diskussion über die Funktionalität der Elektromobilität geht der Markt Garmisch-Partenkirchen erneut einen wegweisenden Schritt: In einem sechsmonatigen Flottenversuch von Juni bis November 2013 ermitteln E-Mobility-Experten der Forschungspartner die Potenziale des gemeindeeigenen Fuhrparks für eine Umrüstung auf elektrische Antriebe. Zum Projektstart übergab heute Dr. Sabine Wagner, Leiterin der Außenstelle Garmisch-Partenkirchen des Fraunhofer IAO, dem Ersten Bürgermeister Thomas Schmid die Schlüssel der Test-Elektrofahrzeuge für den Praxiseinsatz.

Bürgermeister Thomas Schmid erhofft sich vom Projekt »elektromobilisiert.de« nicht nur Hinweise für die Zusammensetzung des gemeindeeigenen Fahrzeugpools in der Zukunft. Zudem freut er sich, seinen Mitarbeitern E-Mobilität erfahrbar zu machen und einen weiteren Beitrag für die Modellkommune Elektromobilität leisten zu können.

»Das Signal des Marktes zur E-Mobilität ist richtungsweisend. Wir hoffen, dass weitere innovative Kommunen und Unternehmen diesem Beispiel folgen werden«, so Sabine Wagner.

»Mit e-GAP haben wir Garmisch-Partenkirchen zu einer Plattform für angewandte Forschung und Entwicklung im Bereich Elektromobilität gemacht. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Fraunhofer IAO einen wichtigen Partner noch stärker vor Ort einbinden können« betont Dr. Christoph Ebert, Projektkoordinator der Modellkommune Garmisch-Partenkirchen.

Eine eigens entwickelte Software des Fraunhofer IAO wertet die Fahrtenbücher der konventionellen Poolfahrzeuge aus und ermittelt die Elektrifizierungspotenziale der gemeindeeigenen Fuhrparkflotte. Dabei werden sowohl Reichweiten als auch Ladezeiten berücksichtigt. Hierzu simulieren die Wissenschaftler u.a. verschiedene Elektrifizierungsszenarien und analysieren diese hinsichtlich Kosten sowie Umwelt-belastungen. Im Fokus stehen dabei die maximal mögliche und die wirtschaftlich sinnvollste Elektrifizierung. Parallel zu den Fuhrparkanalysen rollen für drei Monate acht Test-Elektrofahrzeuge durch den Markt Garmisch-Partenkirchen.

Unter der Marke »elektromobilisiert.de« bietet das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem IAT der Universität Stuttgart auch anderen innovativen Behörden, Kommunen und Unternehmen die Möglichkeit, ihre Flotte hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen professionell untersuchen zu lassen, einschließlich einem praktischen Einsatz von Test-Elektrofahrzeugen.

Im Rahmen der e-GAP Modellkommune Elektromobilität arbeiten neben dem Fraunhofer IAO künftig insgesamt rund 20 Industrie- und Forschungseinrichtungen vor Ort in acht verschiedenen Projekten eng zusammen, um die einzelnen Bausteine von E-Mobilitätskonzepten zu erforschen. e-GAP wird vom Kompetenzzentrum Elektromobilität betreut, welches beim Kompetenzzentrum Sport, Gesundheit und Technologie angesiedelt ist.

Weitere Informationen zu dem vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geförderten Projekt

http://www.elektromobilisiert.de

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.elektromobilisiert.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Smarte Datenanalyse für Verkehr in Stuttgart
28.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa
22.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten